NEWS VON DEN ARMEN PFOTEN

ARCHIV ( Berichte etc )                   SPENDERLISTE                         

Tierhilfe Arme Pfoten e.V.

Kreissparkasse Heilbronn

BLZ 62050000
Konto-Nr.122744

 

Wir haben seit dem 01.01.2009 eine neue Bankverbindung, bitte beachten!
 

Spendenmauer * Aufbau Refugio Martos*

MITGLIEDSANTRAG

 als gemeinnützig anerkannt unter der Steuernummer 76001/37883

AUFGRUND DER GROßEN NACHFRAGE:

Die Tierkommunikatorin, die uns sehr behilflich war bei Bambi und es auch weiterhin ist, heißt Brigitte Reutershahn. Infos zu ihrer *Arbeit* finden sie unter:

www.tiere-kommen-zu-wort.de

VERMISSTE TIERE

 

Shiva sagt danke:

Video

  zooplus.de

zum 
Spendenformular

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Tierhilfe Arme Pfoten e.V.

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Konto-Nr.122744

 

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von einer wahren Tierschützerin

Walheide Rachinger,

sie verstarb im Alter von 66 Jahren und lies ca 40 Hunde zurück, die nun über APANOT www.apanot-tierhilfe.de vermittelt werden. Ihr Leben und alles was sie hatte schenkte sie den Hunden in Teneriffa. Wir werden dich immer im Herzen tragen Heide, nun bist du bei deinen verlorenen Hunden...


 

PARCHIS - unsere sprichwörtliche "Arme Pfote" - ein wirklich armes Hinkebeinchen. Parchis (jetzt von seiner Pflegestelle ganz lieb Panschi genannt) könnte eigentlich ein Sonnenkerlchen sein – ein kleiner (ca. 30 cm groß), junger, freundlicher, lebensfroher, aktiver Mix aus Martos – dort von Antonio auf der Strasse eingesammelt und ist dann geimpft, gechipt und kastriert nach Deutschland gebracht worden. Bereits in Spanien hatte er Probleme mit seinem Vorderbein, hat manchmal gehumpelt, schien aber keine Schmerzen zu haben. Hier konnte Parchis nur noch 3-beinig laufen, das Schultergelenk hat herausgestanden, trotz Schmerzen und Schonhaltung war er aber ganz lieb und freundlich und hat alle Untersuchungen über sich ergehen lassen.

Beim Tierarzt dann die schlimme Diagnose : OP ist unumgänglich, der Schulterknochen schon längere Zeit aus dem Gelenk gesprungen, war abgerieben und er brauchte ein neues Gelenk !!!

Die OP in einer Tierklinik ist nun erfolgreich überstanden, er humpelt noch etwas, setzt nicht immer sein operiertes Beinchen auf und dann auch noch ganz vorsichtig, aber es wird langsam aber sicher immer besser. Sein Pflegefrauchen tut alles Erdenkliche für ihn damit er wieder ganz fit wird – vielen Dank an Beate und auch die vielen, lieben Helfer im Hintergrund – aber eine Pflegestelle ist halt nur eine vorübergehende Bleibe.... 

Wir hoffen nun für den armen Tropf, dass für ihn bald in jeder Hinsicht nur noch die Sonne scheinen wird - bei seinen eigenen Leuten ! Der Kleine ist doch erst 1 ½ Jahre jung und hat noch ein langes Hundeleben vor sich !!!

Gern mit einem Ersthund, denn er mag alle Hunde über Alles ! Treppenlaufen kann er zwar wieder – aber so wenig Treppen wie möglich wäre am besten oder er müsste immer getragen werden – mit seinen 6,6 kg Gewicht eigentlich kein Problem.

In Koblenz wartet Parchis-Panschi übrigens auf Besuche von Interessenten ... ;o))

Bei Interesse bitte Fr. Kienzle kontaktieren : pflegestellen@arme-pfoten.de  

Und da die OP ein ziemliches Loch in unser meist schon klammes Finanz-Säckel gerissen hat, suchen wir nun liebe Tierfreunde, die uns bei der Bezahlung der doch erheblichen Tierarzt-Rechnung unterstützen würden.

Als einmalige Spender oder als Paten mit monatlichen Beiträgen – jeder noch so kleine Betrag hilft ! 

Bitte wenden Sie sich für Patenschaften gern an Frau Gutjahr unter patenschaften@arme-pfoten.de

Parchis-Panschi und auch die Armen Pfoten danken ganz herzlich im voraus !

 

 

19.8.2009

Danke liebe Spender! Wir haben das Geld zusammen um das Kleinpferd frei zu kaufen! Bleibt zu hoffen, dass es noch da ist. Rita hat es nun schon 3 Tage nicht mehr gesehen in der Sonne am kurzen Strick stehen! Hoffentlich kommen wir nicht zu spät!!!

 

15.08.2009

Hallo liebe Oma-Fans, heute morgen erreichen uns diese Bilder, die uns das herz aufgehen lassen und sehr glücklich machen. Daran wollen wir euch sehr gerne teil haben lassen. Das ist es, was wir uns für alle Nasen wünschen: geliebt und wissend, wie es sein kann, dem Regenbogen entgegen zu sehen, Oma ist angekommen und glücklich! Danke an alle,auch an die spanische PS und die, die an ihrem Schicksal teilnehmen!

 

13.08.2009

Und wieder sitzen wir sprachlos und lesen die Geschichte von Oma:

Oma ist eine kleine schon alte Pudeldame, sie hat keine Zähne, ihre Krallen wurden nie geschnitten, ihre Augen sind so sehr entzündet, dass sie der Eiter bis zum Kinn zieht und sie hat Verletzungen am Hinterteil sowie an den Ohren..... Als wenn dies nicht schon schlimm genug wäre,nein sie wurde vor der Perrera in einer Plastiktüte an die Tür der Perrera gehängt. Shiva hat sie durch Zufall gefunden, sie dachte erst es wäre Müll und wollte die Tüte wegwerfen, als sie die Hündin darin fand. Es gibt keine Worte um diese (Menschen) Kreaturen, die den Hund haben so verwahrlosen lassen und ihn dann in einer Plastiktüte steckten, beschreiben zu können. Wie kann jemand dazu fähig sein. Es geht ihr sehr schlecht und wir hoffen so sehr,dass sie in Spanien eine Pflegestelle findet, denn die Perrera zu überleben in diesem Zustand grenzt an ein Wunder. Und dann wenn sie frei ist, hoffen wir auf Menschen, die diesem kleinen Bündel hier in Deutschland helfen können.

Wir haben einen Platz für Oma gefunden, allerdings kann sie nicht über Land reisen, sie muss fliegen, da eine lange reise sie zusätzlich schwächen würde und sie diese evtl nicht überstehen würde. Wir möchten sie bitten, für Omas Flug zu spenden, denn unsere finanzielle Lage lässt einen Flug zur zeit nicht zu. Bitte geben sie im Betreff OMA FLUG an!

Update 13Uhr: Oma hat eine Pflegestelle in Spanien gefunden, als diese die Maus übernahm, haben sie zu Shiva gesagt, dass sie sie nciht mehr hergeben werden, Oma darf ihre letzten Tage oder Wochen bei Ihnen verbringen! Somit sind keine weiteren Spenden für Oma von Nöten!

Wir möchten uns aber bei allen Interessierten und Mitleidenden bedanken für die große Anteilnahme für Oma, das ist heut zu tage nicht selbstverständlich!

 

06.08.2009

Dank eines kleinen Wunders konnten wir auch diesmal zusammen mit Shiva und unseren Unterstützern die Tötungen verhindern. Allerdings stecken wir mittlerweile im vollen Sommerloch und viele sind im Urlaub, sowohl in Spanien als auch hier in Nordeuropa. Somit schwinden unsere Plätze für die Hunde ziemlich schnell und in Bilbao platzt die Tötung bald wieder aus allen Nähten, um es diesmal nicht so weit kommen zu lassen wie vor 3 Wochen möchten wir schon jetzt um Hilfe bitten und suchen für unsere Schützlinge Plätze hier in Deutschland.

Auch unser Konto hat Schwindsucht und die Operation von Parchis, die übrigens erfolgreich verlief ;), wird uns eine ganze Stange Geld kosten, die wir grade kaum aufbringen können.

Diese 9 Welpen wurden Ende Juli einfach in ihrem Karton vor die Tötung gestellt:

unfassbar... sie suchen alle ein Zuhause und werden mittelgroß-groß!

 

Hier die ersten Fotos "unserer" neuen Zuflucht der Hunde in Bilbao, der Bau geht voran, es wird  noch dieses Jahr eröffnet!!!

mehr Bilder hier klicken!

Wir brauchen auch jetzt weiter Ihre Unterstützung, damit wir helfen können, die Leben der Tiere zu retten.

 

In Torrevieja sieht es nicht anders aus, im Gegenteil eher schlechter. Die Chow Chows haben immer noch keinen Platz und die mittlerweile angelaufenen Pensionskosten von über 600€ kann Rita nicht bezahlen. Die Tierarztkosten für Juli von über 1200€ stehen noch aus und sie hat wieder über 50 Katzen, darunter viele Babys, die versorgt werden müssen und viel tierärztliche Betreuung brauchen.

Auch hier möchten wir um Spenden bitten, sei es Katzenfutter, Klumpstreu, Kratzbäume, Flohmarktartikel, finanzielle Hilfe und ganz dringend wird ein benutzbares Sofa gesucht, am besten ein Schlafsofa und ein schnurloses Telefon für Rita, den ihre Hunde haben ihr Sofa und auch das Telefonkabel angefressen.

Hier in Deutschland warten auf unseren Katzenpflegestellen noch einige Katzenkinder sowie auch schon adulte Katzen auf  ihr Zuhause oder Paten, für die immensen Futter-, Tierarzt- und Streukosten.

Einen Neuzugang hat Rita auch zu verzeichnen, wir suchen hier dringend Paten!!!

Rita schreibt dazu: 

guckt euch mal das arme Söckchen an - lag an der Straße in der Nähe von Granada. eine Freundin von mir war mit Wohnmobil unterwegs und jeder ist dran vorbeigefahren. Er konnte den Kopf nicht mehr heben - total verhungert und verdurstet und zerschlagen. Sie hat mich angerufen ob ich ihn nehme - jetzt ist er hier und ich werde aus ihm wieder einen richtigen Hund machen. Dazu brauche ich aber eure Hilfe, ich kann die Kosten nicht alleine tragen, es reicht hinten und vorne nicht...es ist ein Pyrinaeus-Mastin - ein wunderschöner Hund wenn er wieder Ganzer ist...

Sie hat dort unten einen Tierschutzverein um Hilfe gebeten - die haben dann gesagt sie soll die Polizei anrufen die würden ihn dann in die Perrera schleifen - der wäre doch krank den könne man doch nicht anfassen und man könne ja schließlich nicht jedem helfen...super oder ???

Er wiegt höchstens 15 Kilo - meine Eltern haben so eine Hündin - sie wiegt 60 Kilo - nur mal so zum Vergleich. er hat offene Wunden - fast verhungert und verdurstet - man kann durch die Wunden die Knochen sehen - wir haben die Maden rausgespült und Antibiotika gegeben.

Er ist heute morgen das erste mal allein aufgestanden - ich hab mich so gefreut.

Bitte spenden Sie für diese arme Socke unter dem Betreff  FREILA!!!

 

Weiter warten wir auf Fotos aus Torrevieja von einem Kleinpferd. Es wird sehr kurz angebunden in der prallen Sonne gehalten und geht nachts ins Wohnzimmer zum Schlafen, wir haben uns erkundigt, die Leute wollen 300€ für das tier haben, sollten wir es frei kaufen können, fallen weitere Kosten an für die Unterbringung in einem artgerechten Stall( in der Nähe von Rita), wenn sie uns hier unterstützen möchten, geben sie bei ihrer Spende den Betreff  PFERD an.

 

Auch unser Sommerfest rückt näher und wir sind voller Vorfreude, bitte senden sie uns eine kurze Mail, wenn sie kommen möchten, damit wir auf jeden fall genug von allem haben ;)

Für unsere Tombola werden noch Sachspenden gesucht und auch Kuchen- und Salatspenden werden noch dankend angenommen!

 

24.07.200

Es kommt, wie es kommen musste. Bilbao ist dicht.

Es wurden sogar schon Hunde in Schrebergärten gesetzt, damit sie nicht getötet werden. Nun sind aber auch die voll belegt. Shiva musste nun den Schritt gehen, der ihr zuwider ist. Heute kamen 5 Hunde in die Encinilla, in die ehemalige Partnerpension der Städt. Tötung. Dort arbeiten Menschen, die mit Tieren nichts am Hut haben, die nur Profit machen wollen, die uns sagen, unsere Hunde seien abgehauen und verkaufen sie dabei unter der Hand an die dortigen Zigeuner, die nur Hundekämpfe im Sinn haben oder die Tiere "scharf" machen wollen. Die Hunde in der Encinilla sitzen in ihren eigenen Exkrementen, werden spärlich mit Futter versorgt und wenn sie Glück haben, erhalten sie Wasser.

Wir suchen wirklich dringend seriöse Orgas, TH und Vereine, die Hunde übernehmen können und natürlich kompetente Pflegestellen.

Am dringendsten sind:

Bastian

Tres

Samba

Artza

Akiro

Goldi

Turbo

Taru

vielleicht finden sie einen Platz, bevor ihnen die Encinilla droht? Leider wird auch die Encinilla in kurzer zeit voll sein, es stehen noch 10 Yorkies aus einer Zuchtauflösung in der Warteschleife, heute kamen allein schon 4 neue Hunde rein. dann wird getötet...

 

 

14.07.2009

Leider geht die Krise auch an uns nicht spurlos vorüber, wir finanzieren uns ausschließlich durch Spenden, da die kompletten Schutzgebühren dorthin fließen, wo sie nötig sind, nach Spanien zu unseren Partnern, die die Tiere aufgenommen und mit allem versorgt haben, was sie brauchen. Sämtliche Kosten für die Pflegetiere in Deutschland werden von uns getragen. Bisher haben wir das immer zusammen mit unseren Spendern stemmen können, aber zur Zeit sieht es nicht sehr gut aus. Wir haben einige Tiere in deutschen Pensionen, die monatliche Kosten mit sich bringen, und auch die Tierarztbesuche wollen bezahlt sein.

Aktuell sind Dick, Parchis, Mona Lisa und die Katzen in den Pflegestellen in Deutschland behandlungsbedürftig und wir haben im Moment Schwierigkeiten das alleine zu stemmen. Wir suchen Paten für speziell diese Tiere.

Parchis muss operiert werden, sein Beinchen muss versteift werden, da er unter Schmerzen leidet,

Mona Lisa benötigt ihre Tropfen gegen die Epilepsie und Aufbautabletten für ihre Hüfte,

Dick ist unser Opi, der noch einige Untersuchungen benötigt um dann richtig mit Herzmitteln eingestellt zu werden und anschließend eine Zahnsanierung ansteht. Bei unseren anderen Pflegetieren fällt immer mal wieder eine Rechung an für Flohmittel, Schmerzmittel oder auch bei akutem Durchfall.

Die kleinen Katzen sind in tierärztlicher Behandlung, verursachen zudem eine Menge an Streu und Futterkosten, die wir der Pflegestelle nicht alleine aufbürden können.

Da wir gerne transparent arbeiten möchten, können wir gerne auf Anfrage die entsprechenden TA-Rechungen vorlegen.

 

Auch in Spanien ist die Hochsaison angebrochen, Bilbao ist voll, Martos ist voll und Torrevieja läuft auch wieder über mit Sorgenkindern. Wir sind bemüht kompetente Plätze für die Schützlinge zu finden, aber in dieser Jahreszeit ist das noch schwerer als sonst. Zudem übersteigen vor Ort die Tierarztkosten auch das Budget der Spanier.

 

 

 

 

06.07.2009

Wer den Auftritt der TV Stars verpasst hat, hier für alle zum ansehen!

 

04.07.2009

Hallo zusammen,

 

heute ist der große Tag von unseren TV-Stars Adry, Cali, Aramis und Indra!

 

Wer unsere Tiere bei ihrem Fernsehauftritt anschauen möchte:

 

4. Juli 2009, 19:00 auf Rheinmain.tv
5. Juli 2009 um 19:30 auf NRW.tv

 

Und danach auch auf der Seite vom ETN: http://www.etn-bonn.de/

 

 

 

26.06.2009

Die Katzenschwemme hat begonnen und wir sind am Limit angekommen. Es sind viele Kitten auf einer Pflegestelle angekommen, die allerdings die ganzen Futter- und Streukosten nicht alleine tragen kann. Wir bitten daher um eine kleine Spende für das Kittenfutter und das viele Katzenstreu. Auch Sachspenden sind herzlich willkommen, bitte senden sie diese an die Vereinsanschrift, wir leiten alles weiter. Gerne dürfen sie auch Patenschaften übernehmen, denn die Tierarzutkosten für die Katzen steigt in die Höhe.

Leider macht die Krise auch vor uns nicht Halt und wir knapsen wo es nur geht, fahren am Limit und sind auf ihre Hilfe angewiesen.

Der kleine Max hat seinen Kampf verloren und ist über den Regenbogen gezogen, seine Geschwister sind aber alle topfit und können vermittelt werden!

Für die Chows hat sich niemand gemeldet bisher, dafür wurden ein paar andre Hunde von Rita plaziert :)

Auch in Martos sitzen die Hunde und warten auf ihre Reise, es fehlen aber die Plätze hier in Deutschland.

In Bilbao konnte die Lage entschärft werden, Shiva hat für einige ihrer Schützlinge tolle Plätze gefunden, sogar unser Ugarte, Viejo und weitere "Urgesteine" haben den Weg ins Glück gefunden und sind in Endstellen, die ihre neuen Familienmitglieder lieben! Wir freuen uns besonders darüber, dass auch diese Hunde ihre Chance bekommen haben und ohen Spenden wäre es nicht möglich gewesen, den Aufenthalt für diese besonderen Tiere in der Pension überhauot zu ermöglichen! Danke!

Miguel geht es prächtig, er entwickelt sich sehr positiv und kann auch vermittelt werden- nocheinmal ein herzliches Danke an die vielen Paten von Miguel, er hat es so sehr verdient!!!

 

11.06.2009

Es sind die ersten Kätzchen von Rita angekommen, allerdings brauchen sie tierärztliche Behandlung, damit sie es schaffen. Wir sind täglich mit ihnen dort und bitten um eine Patenschaft für einen der 5 Möpse. Am schlimmsten ist Max dran, er kämpft um sein Leben und ist ein wunderbares Tier. Max hat eine seltene Erkrankung, bei dem ein Teil der Blutkörperchen anfangen zu fressen( weil zu viele Parasiten im Körper sind), auf dem Foto erkennt man am Maul etwas davon. Mittlerweile musste Max geklammert werden am Maul, da es weitermacht und auch am Schwanz hat sich eine große Tasche gebildet, die getackert ist. Sie werden mit der Spitze ernährt und erhalten auch so Wasser. Bitte unterstützen sie uns, ihr Leben zu retten

 

Rita hat 2 Chow Chows gerettet, die nun dringend ein Zuhause und auch Paten suchen, zur Reise sind sie noch nicht stabil genug. Wir wünschen uns ein Zuhause für beide zusammen! Mehr hier.

Auch bei Antonio in Martos sind alle Zwinger belegt, die Hunde aus Martos sind nicht vom Tode bedroht, müssen aber den ganzen Tag in ihren Zwingern sitzen und suchen dringend Familien, um die schönen Seiten des Lebens kennen zu lernen! Sehen sie bitte unter Hunde in Spanien/Martos nach, wir suchen auch Pflegestellen, nicht nur Endplätze :)

 

 

05.06.2009

Es hat sich einiges getan seit den letzten ausführlichen News!

Fotos des Spanienbesuches im Mai 09 hier :)

Flizzy bei  Rita geht es leider sehr schlecht, man hat ihr beim kupieren der Rute die nerven so böse verletzt, dass sie nur noch auf beiden Vorderbeinchen laufen kann, und  vor Schmerzen schreit, die niederschmetternde Diagnose lautet: keine Hilfe möglich. Wir lassen Flizzy nach einer wunderbaren zeit bei Rita( ganz lieben dank an dieser Stelle!) über den Regenbogen ziehen: geliebt, satt  und niemals vergessen.

Es haben sich einige Paten für Miguel gefunden und sein Eigenheim ist am Entstehen, wir werden in Kürze für die Paten und alle Interessierten einen Thread öffnen, auf dem sie Miguels Leben verfolgen können. Wir danken den Paten, dass sie es Miguel erst möglich machen, seine Chance zu bekommen. Allerdings fehlt immer noch Geld um sein komplettes Eigenheim fertig zu stellen, also bitte, denken sie an Miguel, selbst ein kleiner Betrag hilft.

Wir haben in Torre mit einer Katzenschwemme zu kämpfen, die Rita und auch uns an unsere Grenzen bringt, sie hat weit über 50 Jungtiere zu versorgen, das ist finanziell nicht zu heben, Rita braucht dringend Unterstützung. Ein Sack Katzenstreu kostet ca 3 €, eine Dose Kittenfutter kostet ca 60 Cent, wieviel man von beidem brauch, von den Tierarztkosten abgesehen, müssen wir nicht erwähnen. Wir bitten um Futter und Katzenstreu-Patenschaften. Selbstverständlich kann über unsere Linkseite bei Zooplus auch direkt bestellt werden, gerne geben wir ihnen die Lieferadressen bekannt!

Aber die Katzenflut hat auch einen positiven Beigeschmack, denn die so gehasste Tötung in Torre hat sich bereit erklärt, was die Katzen angeht, mit uns zusammen zu arbeiten und es werden in Torrevieja KEINE Katzen mehr vergast!!! Für uns ist das ein immenser Erfolg, denn bis vor kurzem wollten sie mit uns in keiner Weise zusammen arbeiten!!! Alle Katzen kommen nun zu Rita, was allerdings auch einen deutlich höheren finanziellen Bedarf ausmacht...

Der Bau des neuen (Tötungs-)Tierheims in Bilbao nimmt Formen an. Die Stadt möchte einen OP-Raum bauen, der an die 9000€ kostet. Leider ist das Geld nicht vorhanden für diesen OP-Raum und wir wurden um Hilfe gebeten. Mit diesem OP Raum wäre es uns möglich, die Kosten für die ganzen Operationen einzusparen, da diese dann vor Ort gemacht werden könnten. Details erwarten wir in Kürze und veröffentlichen gerne das Projekt OP-Raum.

In Martos treffen immer mehr Hunde ein und alle Zwinger sind belegt. Wir waren im Mai vor Ort und sind mit neuen Eindrücken nach hause gekommen, die uns vorantreiben, das Projekt Martos noch mehr zu fördern. Deshalb möchten wir an dieser Stelle auch für Martos einen Spendenaufruf machen, denn Antonio hat nach langem Kämpfen ein Stück Land von der Stadt zur Verfügung gestellt bekommen, ca 5000m², das wir jährlich zu ca 2500€ pachten dürfen, dort ein Tierheim erbauen dürfen und somit eine reelle Chance haben, im tiefen Andalusien etwas zu bewegen und Fortschritte in der Aufklärung machen zu können. Auch zu diesem Projekt werden wir weitere Details veröffentlichen, damit unsere Freunde wissen, um was es geht. Bis dieses Tierheim aber steht, muss Antonio sicherlich noch ca 5 Zwinger dazu bauen, denn die vorhandenen reichen nicht aus und wir haben große Probleme, die Hunde, auch wenn sie bereits einen Platz haben, nach Deutschland zu bekommen, es gibt wenige Flugpaten und keine Transportmöglichkeit...

Alles in allem können wir das erste Halbjahr mit einem positiven Rückblick abschließen, denn wir haben massive Erfolge erzielt. VOR ORT tut sich etwas, ein Bau hat begonnen, der andere ist in Planung und eine der übelsten Tötungen in Spanien hat begonnen, sich langsam dem Tierschutz zu öffnen!

Das Alles wäre nicht möglich ohne unsere Unterstützer und Freunde, die es erst möglich machen, dass wir auch gezielt vor Ort kämpfen können und dabei etwas bewegen. Denn nur so kann Tierschutz unserer Meinung nach funktionieren, die Probleme vor Ort müssen ebenso in Angriff genommen werden, es muss aufgeklärt, kastriert und vermittelt werden, und dank IHNEN ALLEN haben wir schon ein gutes Stück in die richtige Richtung gehen können! Dafür möchten wir uns aus tiefstem Herzen bei ihnen bedanken, im Namen aller Tiere!!!

Deshalb haben wir uns dieses Jahr wieder zu einem Spätsommerfest entschieden, wir möchten alle Freunde, Paten, Spender, Partnerorgas, Pflegestellen, Endstellen und selbstverständlich auch unsere Mitglieder einladen mit uns diese Erfolge zu feiern:

Liebe Freunde der Tierhilfe Arme Pfoten e.V.!

Es ist wieder einmal so weit, nach einer Pause wollen wir dieses Jahr unser Sommerfest wieder feiern.

Am Samstag, 12. September 2009 ab 14:00 Uhr

wollen wir gerne mit euch, euren Vierbeinern und sonstigem Anhang ;O) auf unsere bisherige Hunderettung in Spanien zurückblicken. Auch unsere spanischen 2-Beiner werden dabei sein, darüber freuen wir uns besonders, nun fehlt nur noch IHR!

Das Fest wird in 71543 Wüstenrot-Maienfels statfinden. Eine Anfahrtsbeschreibung schicken wir euch gerne auf Anfrage zu.

Da wir ehrenamtlich Gehetzten nicht alles allein managen können, freuen wir uns für jeden kleinen Beitrag zu unserem Essensangebot: Salate, Kuchen und Desserts sind herzlich willkommen.

Das Motto unserer Hauptspeisen, wie soll es anders sein, lautet SPANIEN, es wird sowohl vegetarische Gerichte geben, als auch was für die, die auf Fleisch nicht verzichten möchten. Für die Getränke sorgen wir.

Der Erlös der Speisen und Getränke, sowie der Tombola und diversen Angeboten für Hund und Mensch wird natürlich 100% zugunsten unserer Tierschutzarbeit in Bilbao, Martos und Torrevieja sowie unseren ganzen Schützlingen zu Gute kommen.

Damit wir planen können, bitten wir um eine kurze Zusage per Mail, solltet ihr einen Beitrag zum Buffet leisten wollen, teilt uns das bitte auch kurz mit: webmaster@arme-pfoten.de

In der Umgebung gibt es kleine und sehr günstige Hotels und Pensionen, die Gegend eignet sich hervorragend für ein verlängertes Wochenende mit Hund zum wandern und spazieren gehen.  Für mehr Infos, meldet euch einfach bei uns, wir freuen uns auf Euch und eure 4-Beiner,Euer Team der Tierhilfe Arme Pfoten

 

 

 

22.05.2009

Aktuelle Lage in Bilbao spitzt sich wieder zu:

Da die Municipal fast voll ist, kein Pensionsplatz mehr frei und auch keine Pflegeplätze zu finden sind, kann es passieren, dass bald Hunde in eine Perrera umziehen müssen, in der niemand von SOS Bilbao reinkommt. Das bedeutet, die Hunde sind dort ihrem Schicksal überlassen sie können noch nicht einmal besucht werden. Es ist dann schwierig neues von den Hunden zu berichten und vor allem wissen wir nicht wie es den Hunden geht. Wir können nur hoffen, dass sich viele Pflegestellen und Organisationen melden und helfen, damit wir die Situation etwas entschärfen können.

 

 

26.04.2009

Der Webmaster ist im Urlaub, daher haben sie bitte etwas Geduld mit der Aktualisierung der Site.

Kommende Woche werden die ersten Gespräche geführt, wie was aussehen kann im Neubau von Bilbao. Drücken sie uns die Daumen :) Ebenso werden wir in Martos und Torrevieja vor Ort sein und sicherlich viele News und Bilder mitbringen.

 

11.04.2009

Es gibt einiges an Neuigkeiten, gute und weniger gute. Aber fangen wir am Anfang an :)

Flizzy ist leider immer noch in Spanien, die Maus hat eine kaputte Hüfte und eine kaputte  Kniescheibe und benötigt eine OP, hierfür suchen wir Paten, die einen Teil der Kosten tragen. Leider ist die Kleine auch leicht positiv auf Leishmaniose, wir suchen also wirklich dringend einen guten  Platz für Flizzy, gerne informieren wir sie über die Erkrankung, sprechen sie uns an!

Benny, der rote Cocker und Susi sind gut in Deutschland angekommen und haben ihre Pflegeplätze bezogen. Benny meinte, er müsse die Umgebung erkunden und hat den Flitz gemacht aus der Box raus, hat 2 Tage die Bergluft genossen und sich dann auf Burg Maienfels eingenistet. Wir haben viel gesucht, Flyer verteilt und konnten auch wieder auf Brigitte Reutershahn zurückgreifen, danke hierfür. Besonders bedanken möchten wir uns bei den Einwohnern der Gemeinden Maienfels und Berg, die sofort geholfen haben zu suchen und die Augen offen hielten. Dank Frau F. konnte Benny dann von der Burg abgeholt werden und in seine Stelle ziehen!!!

Spenden an ihrem Ziel angekommen:

Miguel hat einen Pflegeplatz gefunden, der jedoch die Kosten für ihn nicht tragen kann, und daher suchen wir weitere Paten, die uns helfen sein Plätzchen für ihn angenehm zu gestalten. Er bekommt ein eigenes Reich zur Verfügung gestellt, in dem er der König ist und seine Chance bekommt, ohne andere Tiere. Insgesamt belaufen sich die Kosten hierfür auf einem 4-stelligen betrag ( Anlagenbau Materialkosten ohne Arbeitskosten). Selbstverständlich hat sich die PS bereit erklärt, nach Miguel auch weitere schwierige Fälle aufzunehmen :)

Wir werden versuchen, behutsam auf ihn ein zu gehen und ihm so zeigen, wie schön das Leben sein kann. Miguel sucht weiterhin einen Endplatz!

Für einige Hunde wurde es in Bilbao ziemlich eng und da kam uns eine Orga im Süden Spaniens zur Hilfe und hat 8 Hunde übernommen, an dieser Stelle möchten wir danke sagen, denn es ist nicht selbstverständlich, wo doch so viele Tiere in Not sind! Danke Verena!

Aus Martos kommen ständig  neue Mails mit neuen Hunden, aber dank einer lieben Tierschützerin haben wir mittlerweile einen Weg gefunden, die Martoshunde unabhängig von Flugpaten reisen zu lassen, danke ANNA!

 

Unsere Bemühungen in den letzten 5 Jahren hat Früchte getragen!!!!! We proudly present:

Noch dieses Jahr wird das Tierheim Bilbao eröffnet!!!!!!!!!!!!!!!!!! Die Stadt hat öffentliche Gelder für die Tiere gegeben, und das nicht zu knapp. Wir bekommen ein Tierheim mit ca 50 Plätzen für die Hunde von Bilbao, städtisch geführt. Der bau hat begonnen und wir hoffen auf eine Fertigstellung bis 11.2009. Die Tierhilfe Arme Pfoten wird eng mit in die Planung mit einbezogen und darf mit entscheiden ( mehr oder weniger) wie die Anlage ausgestattet wird. Die Tötung in der Stadt wird geschlossen werden. Das heißt, keine engen Zwinger mehr, kein überfülltes Stadthaus, sondern ein großes Areal mit geräumigen Zwingern, genug zu essen und sauberen Anlagen, und der Möglichkeit mit den Hunden Gassi zu gehen!

Allerdings werden die Tötungen nicht vollständig ausgesetzt. Es wird weiterhin getötet werden, wenn der Platz zu eng wird. Aber die auf der Mitgliederversammlung veröffentlichen Zahlen beweisen, dass sich etwas tut vor Ort, die Vermittlungen in Spanien steigen, die Umsiedlung nach Nordeuropa wird langsam, aber stetig, weniger. Es wird noch ein großes Stück Arbeit sein, bis in "unserem" Bilbao kaum noch Hilfe nötig ist, aber diese Ergebnisse zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Wir sind wirklich unendlich glücklich und dankbar, jedem und allen, die uns unterstützen und an die Arbeit glauben, auch wenn es immer wieder Rückschläge gibt! Jeder der spendet oder seine Zeit zur Verfügung stellt trägt einen Teil des Erfolges. Danke, im Namen der Tiere von Bilbao.

 

29.03.2009

Mora ist gestern entlaufen!!! MORA IST WIEDER DA!!!!!!!!!!!!!!!

   

Mora ist eine ängstliche und schüchterne Hundedame des höheren Alters, ihre Chipnummer ist  938000000241815.

Sollten sie Mora sehen oder gesehen haben, wenden sie sich bitte an uns ( Kontakte), die nächste Polizeidienststelle oder an das örtliche Tierheim.

Sie wird im Raum  70597 Stuttgart vermisst!!!!

 

Spendentransport nach Bilbao:

       

 

06.03.2009

Melody hat so wie es scheint einen Platz gefunden...allerdings ist das entfernet Geschwür bösartig und wir hoffen, dass sie noch ein paar schöne Jahre hat.

Flizzy sucht dringend Paten und eine Pflegestelle, denn sie ist weiter dünn und braucht engen Anschluß an die Familie.

Die Lage in Bilbao wird schlimmer und riskant, gerade für unsere Listis, das werden die ersten sein, die sterben müssen. Bitte sendet doch an all eure Bekannten in CH, Ö und Lux die lieben Listis Kao und Luca. Vielleicht findet sich so ein Platz? Auch kam Noel heute wieder in die Tötung.. der Druck steigt an und wir zittern...

Besonders gefährdet ist Miguel, aber lest selbst und helft bitte, ggf auch durch eine Patenschaft, dass  Miguel leben darf!!!!!!!!!!

*Miguel, 2-3 jähriger Mix hat noch maximal 3 Wochen zum Leben!!!!!!!!! NOTFALL!!!! bitte weiter leiten und online stellen!!!!!*

Miguel ist ein Fox-Mix von 2-3 Jahren. Miguel ist ein Hund der Extraklasse und genau das soll ihm nun nach so langer zeit zum Verhängnis werden. Er soll sterben, weil niemand ihn will. Er steht nun schon über 1 Jahr bei uns zur Vermittlung und hatte noch keine Anfrage!!! Die Spanier sehen das als Grund an, ihn zu töten. Miguel ist ein mittelgroßer Foxl und hat sehr schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht, denn er traut nur Menschen, die er kennt. Für sie gibt er aber alles, sogar sein Leben... Er ist in Spanien auf einer Stelle bei einer allein stehenden Frau unter gebracht, die er sehr liebt. Die Frau lässt Miguel Hund sein und drängt ihn nicht zum Schmusen oder zum Kontakt mit ihr. Wenn er möchte, darf er kommen, wenn nicht, lässt sie ihn in Ruhe. Drängt man ihn zu etwas, was ihm nicht geheuer ist, dass schnappt er nach kurzem Knurren zu und zeigt so, dass es nicht ok war für ihn. Andere Hunde sind ihm mal geheuer, mal auch nicht. Mit Kalb hat er sich prima verstanden, es mag daran gelegen haben, dass es ein Welpenmädel war, mit anderen Rüden hat er so seine Probleme, wenn sie ihn drängen. manchmal reicht auch schon eine Spielaufforderung, die ihm zu viel Nähe zeigt und er wird deutlich.
Miguel wird wohl den März 2009 nicht überleben, wenn sich nicht ein Mensch findet, der ihn sein lässt wie er ist und da ist, wenn Miguel ihn braucht. Wir suchen dringend nach einem Zuhause für Miguel, er hat nicht mehr viel Zeit und muss aus seiner jetzigen Stelle weg, weil die Frau ihre Eltern bei sich aufnimmt und Miguel nicht mehr tragbar ist dann.
Bitte rettet das Leben von Miguel!!!!! Auch eine Patenschaft hilft, so finden wir vielleicht eine gute Hundepension, die ihn aufnimmt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
kastriert und MMK neg.

Bildergalerie:
http://armepfote.ar.ohost.de/zen/hunde-in-spanien/hunde-in-spanien-bilbao/Miguel/

Kontakt :
Tierhilfe Arme Pfoten e.V.
webmaster@arme-pfoten.de
0176 21936072

 

An der Torrevieja Front sieht es auch nicht gut aus, die Perrera scheint Wind bekommen zu haben was wir und die Leute vor Ort sind und wir dürfen nicht mehr rein... Wir versuchen vor Ort alles, um die Hunde zu holen, aber vielleicht kennen sie jemand bei Alicante, der uns unterstützen würde und als Adoptant in der Tötung unsere beiden Hunde Bracke und Schwarzer adoptiert???

Notfall aktueller Bericht von Bilbao:

Auch heute konnten wir wieder supergut mit den Hunden raus.

Aber als ich gerade wieder einen Hund nach unten gebracht habe und als ich wieder hoch kam, sah ich einen Welpen vor der Tür sitzen. Irgendjeman muss ihn ganz schnell dorthin gebracht haben und dofort verschwunden sein. Rocio und Izas kamen auch gleich herbei. Rocio hat ihn reingeholt und wir sahen gleich, dass seine eine Hinterpfote schlaff herunter hing und auch wahnsinnig angeschwollen war. Man sah Verletzungen, aber bei genauem hinsehen wurde uns klar, dass die Pfote wohl nur noch totes Fleisch ist. In der Innenseite ist eine klaffende Wunde man kann das Innenleben des kleinen Beines sehen. Rebecca es ist so furchtbar ich bin nur noch am heulen. Er gab keinen laut von sich der tapfere kleine Kerl hat sicher schon soviel erleiden müssen er sah uns nur groß an. Ich hab Rocio gesagt sie müsse unbedingt Shiva fragen ob sie uns bzw vor allem dem kleinen Kerl hilft, denn wenn er als Eingang in der Enci dort landet ist er verloren.

Shiva hat gesagt Rocio soll mit ihm zu unserem Tierarzt. Da ist zwar noch geschlossen aber um17.00 Uhr kann sie endlich mit ihm hin. Ich denke er wird das Bein verlieren und hoffe er überlebt dass alles, keine Ahnung wie weit der kleine Körper geschwächt ist.

 

Ich habe keine Worte ich fühl mich so leer und kaputt und warte nur sehnlichs auf eine Mittelung von Rocio wie es ihm geht. Ihm Ihr ich weiss noch nicht einmal ob Junge oder Mädchen ich bin am Ende.....

 

anbei Fotos, Shiva hat mich gebeten welche zu machen.

 

Update zu Suerte, wie wir ihn genannt haben:

Rocio hat mich gerade angerufen. Der kleine Kerl, ja es ist ein Junge, hat nun die Wunde gesäubert bekommen und bekommt Antibiotika. Ich habe sie gefragt ob er die Pfote verliert, aber der Arzt ist optimistisch, da Gefühle im Bein sind, also es ist nicht abgestorben. Der Arzt sagt der Hund muss an einem Seil am Bein angebunden gewesen sein und so ist die Verletzung entstanden. Ich habe keine Worte zu solchen .... was sind das eigentlich Menschen mag ich sie nicht nennen.

Der Arzt schätzt Suerte auf 4 Monate, er wird nun behandelt und wir können hoffen.

 

27.02.2009

Die Colliehündin ist sicher bei Rita gelandet, sie war nicht trächtig :) Melody sucht aber dringend ein Zuhause oder eine Pflegestelle!

Der Drahthaar wurde von einem deutschen Ehepaar adoptiert, die schon lange bewusst auf der Suche nach einem armen Geschöpf waren :) Zwei weitere Hunde ( Geschwister) wurden von Pseudotouristen "adoptiert" und sind in Sicherheit, Flizzy war in der Klinik weil sie immer erbrochen hat, sie wurde gestern entlassen und soll Schonkost bekommen, wir suchen Paten für Flizzy. Eine Freundin von Rita holt meinen Schwarzen raus, das ist versprochen!

 

In Bilbao dagegen spitzt sich die Lage von Tag zu Tag zu, heute kamen wieder einige Hunde in die Perrera, es wird nicht mehr lange dauern, bis das Wort Tötung fällt. Wir suchen für unsere Bilbos dringend kompetente Pflegestellen und Orgas um die Tötungen erst gar nicht beginnen zu lassen!!!!!!!

 

26.02.2009

Die Lage in Bilbao spitzt sich zu, es sind wieder an die 100 Hunde dort. Wir wissen weder in Spanien, noch hier in Deutschland wohin mit den Tieren, denn die nachwehen von Artxanda sind einfach noch viel zu deutlich zu spüren. Es sind einfach zu viele Hunde.... Wir hoffen, gemeinsam mit Ihnen die Tötungen verhindern zu können!

 

Wir waren vor Ort bei Rita zusammen mit dem Tierarzt unseres Vertrauens und haben gerettet,gezittert, operiert und geputzt:

TEIL 1

Ankunft am Flughafen Alicante kurz vor Mittag, wir sind schon seit 3 Uhr nachts unterwegs und sind völlig müde, aber erstaunt über die Temperaturen und das Grün in Spanien. So kennen wir den Süden nicht, alles blüht und sprießt. Ein guter Start, der auch gleich mal den Kummer vor den bevorstehenden Tagen im Elend nimmt...

Nach der Abholung geht es direkt zur Finca, die geräumt werden soll. Man hört lautes Hundegebell und weiß, sie sitzen alle an der Kette, ohne Wasser ohne Futter, die Katzen sitzen in ihrem großen Glaskasten zur Strasse hin und warten. In der Sonne. Bei einem Tiermessi. Und man kann nichts tun, außer warten, dass die Mühlen der Behörden mahlen bevor der Sommer richtig beginnt und Tiere sterben.

Weiter geht es zum Futterplatz der Galga, die schon seit 2 Jahren erfolgreich Futter und Wasser so wie die feinsten Leckerlis abstaubt, ohne den Menschen eine Chance zu geben, eingefangen zu werden. Der Tierarzt wird unruhig. Ist sie dick? Trägt sie Welpen in sich? Ohne Blasrohr und Betäubung nicht zu prüfen, er ärgert sich, keins dabei zu haben. Also lassen wir sie unter dem Schatten des Baumes zurück, mit ihren Leckereien. Der Schäferhund gegenüber hängt noch immer an der Kette, ich frage mich, ob es mir nur so vorkommt oder ob er wirklich mehr in die Kette geht und lauter bellt als noch im September. Rita spricht aus, was ich denke. Ich täusche mich nicht. Ein weiterer Sommer wird vergehen, an dem er in der Sonne an den dürren Baum gebunden neben seiner verrotteten Hundehütte ausharrt, hofft nicht zu verdursten und immer wütender auf die Menschen wird, die an ihm vorbeiziehen. Ohne Kette.

Wir schwitzen im Auto und drohen zu ersticken, Rita friert. Wir kommen aus -10 Grad, Rita friert bei + 17 Grad, der Gewinn im Kampf um das Anschalten der Klima geht an uns. Vorbei an den Salzseen fahren wir weiter hinein in die Hölle.

Schauplätze ziehen an uns vorüber, zu denen Rita immer eine kleine Geschichte weiß: dort war ein Schäfi, lange Zeit, ich wollt ihn immer holen, aber auf einmal war er weg....und hier saßen 2 Welpen mitten im Sommer auf dem Grundstück, über den Zaun geworfen, mehr tot als lebendig, seither habe ich immer eine Beißzange dabei für Zäune....  und vieles mehr...

Wir kommen müde, hungrig und schon erschlagen von den Eindrücken bei Rita am Haus an. Gebell ist zu hören. Die Meute wacht und wir werden freudig begrüßt. Rita geht durch ins Haus, ich kenne die meisten Tiere von ihr und nehme bei Romeo mal die Hände hoch... Nici und TA tun es mir nach, streicheln ihn mal lieber nicht. Sie erschrecken als sie den Schnappdackel sehen, aber hey, er sieht echt gut aus... hat sich gemacht der Keine, seit September.

TA ist sprachlos vor Entsetzen was Leishmaniose viele Jahre unbehandelt alles anstellen kann. Er verliebt sich auf Anhieb in Kessy, die ihn sofort in Beschlag nimmt... ich drücke und herze meine kleine Lili, Paul, der neue wetzt zu Rita, schmeichelt sich ein. Nici steht im Wohnzimmer, umringt von Hunden und begreift, wie Rita lebt. Und dass es gut ist, zu helfen, sie braucht uns. Und dazu waren wir ja unten. Um zu helfen.

Also haben wir ihr die ganzen Medikamente, die wir für sie gekauft haben, gegeben, ihre Lieblingsspeisen ausgepackt und die anderen Spenden rausgeräumt. Für Rita war wieder Weihnachten und sie konnte es nicht fassen. Und wir waren froh darüber. Ernie hatte eine Entzündung und TA machte sich sofort auf um die Tiere anzusehen und wenn nötig zu behandeln. Er sagt nur, ich geh mal Tiere gesund machen... Nici und ich grinsen uns an, Rita staunt weiter über die Sachen und die Zeit vergeht wie im Flug. Also schnell noch die Katzen begrüßen, die alten Freunde und auch die neuen Miezen. Das Gehege wurde nicht repariert, von wem auch, hat weiter die Schäden des Erdbebens.

Es sind alte Bekannte da, Leon sieht gut aus, Africa ist dünn und braucht eine eigene Familie, der kleine neue Kater ist sehr anhänglich, ich verspreche ihm  sein Zuhause zu finden. Nici und ich machen mal schnell das große Gehege sauber. TA macht weiter Tiere gesund. Eigentlich haben wir ziemlich Hunger, aber die Tiere auch, also anpacken und durch. Nachdem alles blitzt, die Klos sauber sind und alle Katzen dicke Bäuche haben und jede, die wollte geschmust wurde, lautes Knurren... TA wird doch nicht Romeo... nein, es war sein Magen.. also auf zum Essen....

Nici und ich bekommen ein Update, was alles so los war die letzte Zeit, TA orientiert sich in den spanischen Gepflogenheiten mit Tieren und beschließt, nicht in die Perrera mit zu gehen.

Nachdem wir unser Quartier bezogen haben, geht TA ins Naturschutzgebiet vor unserer Türe und wir fahren Luni besuchen. Wir spicken dort über den Zaun zu einem weiteren Hundemessi und sehen nur Dreck. Wir beschließen auch dort mal vorbei zu sehen...bald.

Nach der Dusche geht's zum Einkaufen, Katzenstreu, Hundefutter und Katzenfutter...und zum heiß ersehnten Abendessen.

Am nächsten Morgen haben wir einen Termin um halb zehn vor der Perrera... müde und voll mit neuen Eindrücken fallen wir ins Bett...

TEIL 2

Frühstück im Eilverfahren und dann fahren Nici und ich los in die Tötung... Rita geht nicht mit, sie ist ortsbekannte Tierschützerin und hat dort keinen Zutritt. TA kastriert derweil die ganzen Katzen bei Rita.

Wir treffen uns vor der Tötung mit Susanne und besprechen das Vorgehen, es darf niemand wissen, wer wir sind, wir sind keine Tierschützer, sondern Leute, die keinen Brocken spanisch sprechen und einen Hund suchen. Susanne hilft bei der Übersetzung. Mehr nicht. Fotoverbot in der Tötung. Ja ja...

     

Es ist sauber und unheimlich leise als wir die Perrera betreten. Wir gehen zum ersten Zwinger. Ein Hund humpelt. Der wird mitgenommen. Zwinger 2 alles augenscheinlich gesund, kleine Hunde, ab Zwinger 3, mit dem verletzten und tieftraurigen Drahthaar(den wir auch nehmen), geht das Gebelle los. Die Hunde haben verstanden dass da Menschen sind die suchen... Weitere Zwinger (insgesamt 30) folgen.

Ein kleiner Welpe, nachts hat es dort 4 Grad, der Welpe grad mal 6 Wochen alt. Der kommt mit, Anruf in Deutschland, der Beagle kommt auch mit. Das Team in D muss Plätze organisieren, und hört das Hundegeschrei durchs Telefon, beneidet uns nicht... Wir bleiben am Zwinger von Susi stehen, sie, so sagt man uns, wird bei der nächsten Ladung toter Hunde dabei sein... Blicken kurz nach links und sehen in nahezu tote Augen, in Augen, die sich aufgegeben haben, schauen einen schwarzen Riesen an, der uns sagen will, nehmt ich weg von diesem Ort, ich ertrage es nicht, oder lasst mich hier, dann will ich sterben, denn ich ertrage es nicht. Ok, der muss auch mit.

Für Susi muss ich telefonieren, Mastines Espagnoles brauchen erfahrene Hände...Zusage kommt prompt per Telefon, (danke Diane!) und wir gehen weiter. Die Listenhunde bräuchten wir nicht ansehen, die bekämen wir nicht, dazu braucht man die Licenciá...4 dunkle und von der Menschheit schwer enttäuschte Augen blicken uns an, springen an das Gitter und zeigen uns einen Teil dessen, was Menschen ihnen angetan haben. Die Stimmung sinkt. Ich möchte weg, oder schreien. Nici ist ganz ruhig. Arg ruhig. Die andere Seite mit Zwingern kommt. Der Cocker schaut einen nicht mal mehr an, drückt sich aber ruhig ans Gitter und wird gestreichelt, und entspannt sich. Ok, den auch.

Noch mal zurück zu dem Schwarzen, ich muss einfach hin. Ich verspreche ihm, nicht weg zu sehen und ihn hier raus zu holen, sage ihm er darf mit! Dann wieder hin auf die andere Seite, Zwingerkoller, Aufmerksamkeitsgebelle, hysterisches Gebell von einer Schäferhündin...

        

Ich bettle wie ein Kind Nici an, die immer noch ruhig ist, bitte bitte kann ich den haben??? Ich weiß, er hat hier niemals eine Chance auf Vermittlung, er taugt nicht mal mehr zur Jagd. Ein stattlicher Brackenrüde, am Hinterlauf völlig dekompensiert, er hat Schmerzen, strahlt aber übers ganze Gesicht und ich muss einfach, habe keine Wahl: Noch ein Versprechen kommt über meine Lippen: Ich nehm dich mit, du kommst hier raus. Versprochen!

Der letzte Zwinger, Schreck, trächtige Hündin, weit fortgeschritten. Aber eine Engländerin will sie haben, steht davor und erklärt, ich könne den nicht haben, der sei ihrer. Ich sage Susanne, dass der Hund trägt, sie erklärt das der Dame, die sagt, na ja, dann verschenke ich die Welpen eben... ja genau... :(

Wir zählen Susanne auf, wen wir alles wollen, was sie fragen soll. Als sie zurück kommt, trifft der Schlag mitten ins Gesicht.

Hund 1 ist nicht frei, Beagle hat Chip, Welpe kann erst am 3.3. raus, Drahthaar bekmmen wir nicht, der Schwarze hat noch Frist, der Cocker hat einen Chip, der Brackenrüde hat einen Chip, wir könnten die eine Hündin aus Zwinger 1 haben, die sei so krank, die mache es eh nicht mehr lange... die sagen wir sofort zu. Und dann gehe ich in den Raum neben dem Büro, und habe es bereut, als ich gesehen habe, wo ich bin.

2 völlig verängstigte Katzen sind da, beide wild, die eine hat ein völlig vereitertes Auge, das andere ist schon kaputt. Die will ich haben. Die bekomme ich aber nicht, die sei ja wild und was wolle ich schon mit der Katze... die 6 Listenhundwelpen und der Boxerwelpe sind auch nicht zu haben, seien nicht frei...( oder schon reserviert für Freunde???!!!!)

Die Vogelspinne in der prallen Sonne, auch Insasse der Tötung, wollte niemand, aber wie mitnehmen im Flieger? Denn dort hatten sie keine Ahnung wie man so ein Tier hält und wie viel man füttert. Die Heimchen haben sie schon angeknabbert...

Dann haben sie aber endgültig Verdacht geschöpft. Wir haben zu viele Tiere angefragt, ob wir Tierschützer seien, nein nein...Touristinnen.

Das Ende vom Lied war, dass wir nur Flizzy( Hund 1) mit bekommen , denn die TÄ hatte nur 2 Chips dabei und schließlich waren auch noch andere Leute ( Spanier) da, die einen DSH holten... Am nächsten Tag könnten wir nochmals kommen und evtl die MASTINA holen. Haben selten so eine unfreundliche Dame erlebt, denn wir verstehen ja doch alles was sie sagt...

Mit der absolut dünnen Flizzy unterm Arm gehen wir raus und verlassen mit gebrochenen Versprechen die Tötung. Mir ist schlecht. Aber wir haben Flizzys Leben gerettet, selten haben wir so einen geschundenen Hund gesehen. Sie weicht nicht mehr von Nici`s Seite :)

Kaffeetrinken, Andrea, die unsere Hunde aus der Tötung aufnimmt kommt auch dazu :) TA und Rita stoßen dazu und wir trinken in der Sonne Spaniens Kaffe und besprechen den örtlichen Tierschutz. Flizzy scheint zu grinsen und möchte die Welt entdecken... Uns gehen Dinge im Kopf und im Herz herum, die wir nur schwer los werden und abschütteln können. Ich bitte Susanne eindringlich, sich um die beiden Hunde zu kümmern, sie raus zu holen, ich habe es versprochen!!! Sie gibt mir ihr Wort.

TA hängt der Magen in den Knien nachdem er ein Dutzend Katzen gemacht hat... Nici und ich haben den Hunger vergessen, aber jetzt wo TA das sagt...Ok, wir fahren ans Meer essen, den schalen Geschmack vertreiben, der sich breit gemacht hat. Flizzy wird fürstlich versorgt und bekommt eine Decke, darf zuhause ruhen, wir fahren los... Die Stimmung hebt sich, wir werden läppisch um zu verdrängen, trinken einen Schluck zum Essen und das Gelächter steigt an.

Rita packt manierlich alles Übrige ein, für die Hunde, TA will unter den Tisch kriechen ;) Nici und ich lachen uns weg... Erfolgreich alles Böse verdrängt...Kurz eben.

Katzengehege versorgt, Tiere behandelt und duschen gewesen, Flizzy gefüttert und ihr Erbrochenes geputzt, den neuen netten(!!!) TA vor Ort kennen gelernt, eingekauft.

Das Abendessen haben wir vergessen...Dafür sind wir dann am letzten Abend was trinken gegangen und haben viel besprochen und Pläne geschmiedet wie wir Rita`s Arbeit unterstützen können, was als Nächstes zu tun ist und haben nebenbei den örtlichen Rottweilerzüchter kennen gelernt...Nach dem vielen Planen und Reden hatten wir 3 dann doch noch Hunger und redeten nochmals über Ritas Katze, die seit Wochen in der Klinik war und niemand wusste, warum sie immer dicker wurde, die Lebe rund Milz immer mehr aufquollen. So nebenbei erzählte TA, dass er am Morgen bei einer Katze eine Bleikugel raus gemacht hätte in der Leiste, er hatte beim kastrieren bemerkt dass da was war und dies würde schlimme Bleivergiftungen machen. Wir fragten nach den Symptomen einer Bleivergiftung und er erzählte uns von den Symptomen... Und klick, Indras Problem war erkannt :)) DENN, auf einem der Röntgenbilder erkennt man 4 Kugeln....

Um 3 Uhr nachts fielen wir dann müde ins Bett und ich hoffte inständig, dass ich am nächsten Tag die Mastina bekommen würde...

TEIL 3

TA klopft an der Türe und ruft, Ladies der Kaffee ist fertig. Wow... Wir also raus aus dem Bett und bleiben starr in der Küche stehen. Kopfschütteln... Er hat Kaffee gemacht..toll! Nur hat er dabei vergessen, den Papierfilter zu benutzen und tat das Pulver mal eben so in den Einsatz... Der Kaffee macht Magenkrebs!!! Sagte er auch selber, dass das gestern anders geschmeckt hätte. Nici und ich brechen in Gelächter aus, TA dampft sauer ab, er hätte schließlich zuhause so ein Ding, bei dem man nur auf den Knopf drücken müsse.... und weg war er im Naturschutzgebiet... den ganzen Morgen... Wir haben dann mal gefrühstückt...und mussten immer noch kichern dabei...

Ich wurde dann abbgeholt von Susanne und wir kamen in der Perrera später an als gedacht, die Leute wieder sehr unfreundlich und ich wieder die dumme Touristin, ich konnte nicht so einfach zu der Bracke gehen... und ich hab`s doch versprochen... Der Schwarze war ja neben meiner Mastina im Zwinger, und ich sage ihm, ich vergesse ihn nicht und sorge dafür, dass er raus kommt!!! Nach viel und langem Warten muss ich dann nochmal Papiere unterzeichnen und dann geht der Helfer in den Zwinger, bindet der Mastina Susi das Halsband um und drückt mir den Hund in die Hand. Mein Schwarzer bellt so herzzerreißend ( das aller erste Mal!) dass mir ganz schlecht wird, hatte ich doch ihm versprochen, er darf raus. Statt dessen nehme ich die neben an... Ich drehe mich nicht mehr um, will und kann dem Hund nicht in die Augen sehen, obwohl ich doch alles versucht habe, hab ich ihn nicht bekommen...

Weiteres Bohren hätte alles, auch Susannes Arbeit in Gefahr gebracht. Die ganze Zusammenarbeit mit der Perrera, die Susanne mühsam und geduldig aufzubauen versucht, alle anderen Hundeleben, die noch von einfachen Touristen gerettet werden würden... Einfach alles, aber sobald er frei ist, kommt er raus, und wenn ich selbst nochmals runter fliegen muss. Ich durfte keine weiteren Tiere anfragen, die Gefahr war zu groß, aufzufliegen.

Ich also mit der Mastina an der Leine, naja, oder besser gesagt sie mit mir an der Leine; einmal quer über den Hof der Tötung, an die Türe, ich konnte weder jemand Tschüß sagen, noch sonst was machen, sie, die ruhige besinnliche Mastina aus dem Zwinger taut auf. Am nächst besten grünen Büschel wird erst mal Pipi gemacht, geschnuppert und weiter Rebecca durch die Gegend gezogen... Dann kommt dieser Perrerahelfer auf mich zu, ich Panik, gedacht jetzt ist es raus wer ich bin... dann wollte er mir nur sagen( spanisch, das ich als dumme Touri ja nicht verstehe...) die zieht ganz schön, halt sie gut fest, da brauchst du noch ein paar Muskeln mehr... ich Dumme also so gar nichts verstanden und nett gelächelt dann wollte er noch ne Zigarette und ging wieder rein....ich nix wie weg. Ungefähr eine halbe Stunde hab ich Jogging im Industriegebiet von Torrevieja gemacht, dann hat Susi( so heißt die Mastina nun ) nicht mehr an der Leine gezogen, war entspannt und friedlich. Sie ist ohne Mucken in den Kofferraum von Susanne geklettert, als sie mich endlich eingesammelt hat( ich durfte ja nicht mit ihr im Auto fahren, ich hab sie ja nur zur Übersetzung gebraucht in der Tötung..) und wir fuhren zum Haus zurück.

TA saß im Garten und fragte: Was ist das denn??????  -Susi!? mein Hund... -blasses Gesicht...-ich musste breit grinsen....-die tut nix...-aha- ich konnte mich nicht mehr halten- TA dann wieder im Naturschutzgebiet verschwunden, Susi, Ich, Susanne und Canela hinterher :)

Canela war ein Bonushund, weil Susanne so nett war zu den Leuten in der Perrera. Man hat schon lange versucht sie raus zu holen, da man nen Tumor oder ähnliches gesehen hatte... Und an dem Tag durfte sie dann völlig unverhofft mit Susanne raus... Der Tumor ist ein Leistenbruch und wird operiert, dann ist alles gut...

Nici und Rita waren derweil beim Tierarzt und haben die Papiere geholt für unsere beiden Flughunde. Wir haben uns an Ritas Haus getroffen wo auch schon Peter wartete und meine Susi mit ins Pueblo nahm. Dort wird sie anständig reisefertig gemacht und kann dann ausreisen :)

Wir haben TA im Naturschutzgebiet gelassen um in Ruhe die Boxen aufzubauen, die Hunde einzusammeln und Ritas Katzengehege und Tiere nochmals zu versorgen. Noch schnell ein paar Bilder von Paul und den Miezen und ab ins Auto.

Naja, ich musste doch dem Drang nachgeben und bei dem anderen Tiermessi klingeln, er steht auf einer Leiter und schaut übers Tor. Ich erkläre auf spanisch wer ich bin, was ich will und er macht die Türe auf, nachdem er seinen scharfen Hund weg gepackt hat. Nici an meiner Seite, wieder arg ruhig.  Ich will seine Hunde sehen und welche haben. Naja, er hat hier nur die kleinen und mittelgroßen. Aha, ich frage Nici mit Blicken was tun, ein Humpelbeinchen sagen wir sofort zu, die Hunde rennen zwischen Hühneraas( das schon von alleine läuft) rum und im Dreck der anderen Hunde. Er habe noch eine trächtige Colliehündin, die sei aber alt. Ja, die wollen wir sehen... Das geht nicht, die sei im Haus... ok, die nehmen wir auch... Nici und ich suchen schweren Herzens 4 von den Hunden aus und sagen, er soll sich bei Rita melden und die Tiere zu ihr bringen. Die Colliehündin soll er gleich Montag in die Klinik fahren und operieren lassen...

TA haben wir am Naturschutzgebiet abgeholt und sind dann los Richtung Airport. Der Check in war wie immer problemlos und dann kam der Abschied...

In Stuttgart haben wir unsere Hunde eingesammelt und übergaben sie an total glückliche Menschen, die unserer Meinung nach bestens für sie sorgen werden.

 

Wir möchten uns bedanken

bei Gaby S. die einen Teil der Kosten für den Tierarzt ( Behandlungen, reisefertig machen etc..) mit einer Spende übernommen hat,

bei TA, der uns geduldig ertragen hat und sich wirklich rührend um die Tiere gekümmert hat und auch einen Teil der Kosten übernommen hat,

bei der THCB die ohne Bedingung unsere Hunde kostenlos aufgenommen und auch übernommen hat,

bei Susanne, ohne die niemand von uns Tierschützern überhaupt einen Hund bekommen würde,

bei unserem Team hier, das Plätze gesucht hat als wir in der Hölle standen,

bei unseren Flughafenchauffeuren, vor Allem bei Günther, der auf dem Rückweg einen schweren und lebensbedrohlichen Unfall hatte und weiter zwischen Regenbogen und dem hier schwebt, gelten unsere Gedanken!

bei dir Rita, bedanken wir uns ganz besonders herzlich, denn ohne dich wären die Tiere von Torrevieja verloren. Sie brauchen Dich und wir werden dich unterstützen so gut wie wir können.

Gemeinsam mit unseren Freunden von T.A.P. stehen wir fest an deiner Seite, so stark der Wind auch weht!

 

25.02.2009

Liebe Tierfreunde, 

wir möchten Euch gerne auf dem Laufenden halten und senden deshalb einen Zwischenstand bzgl. unseres Hilferufes vom 07.01.09. 

Tierheim Wannigsmühle: Kritische Situation - Zukunft immer noch ungewiss 

6 Wochen sind mittlerweile seit unserem Hilferuf vergangen. 6 Wochen des Bangens und des Hoffens, aber auch 6 Wochen der Hoffnung, dass wir es schaffen können, unser Tierheim weiterhin für abgeschobene, gequälte und verletzte Tiere zu erhalten.

Zunächst möchten wir uns bei Allen bedanken, die auf unseren Hilferuf spontan reagierten und uns mit Spenden und auch mit viel Zuspruch unterstützten, die unseren Hilferuf in Verteiler aufnahmen oder auf Homepages platzierten, vor allem im Namen unserer Schützlinge: herzlichen Dank! Auch ein grosses Dankeschön an unser engagiertes und motiviertes Personal, welches komplett auf die zustehende Weihnachtsgratifikation zugunsten unserer Schützlinge verzichtet hat. 

In relativ kurzer Zeit haben wir durch Eigeninitiative schon einiges bewerkstelligen können:

In Zusammenarbeit mit den regionalen Medien machten wir auf unsere finanzielle Situation aufmerksam, ansässige Heimatzeitungen sowie ein TV-Regionalsender berichteten über unsere wirtschaftliche Notlage und riefen zur Hilfestellung auf. 

Die Reaktionen auf unsere Medienpräsenz sind durchweg positiv. Daraus resultierend konnten wir bereits einen leichten Anstieg der Spendeneingänge verzeichnen. Doch sind dies leider nur Summen, die uns zwar kurzfristig über einen Monat hinweg helfen; eine optimistische Zukunftsprognose ist damit leider noch nicht zu treffen. 

Um eine stabile finanzielle Grundsicherung zu gewährleisten, haben wir die Aktion Pfoten-Taler als Nothilfefond ins Leben gerufen. Wir suchen hierbei 500 Menschen, die bereit sind, uns durch den Erwerb von Pfoten-Talern für die Laufzeit von mindestens einem Jahr monatlich zu unterstützen.

Erhältlich sind diese Taler in der Währung zu 5 Euro und 10 Euro. 

Vorgestellt wird diese Aktion im Zuge eines Fernsehberichts über unser Tierheim, welcher am 21. März in der Sendung "Zeit für Tiere" des Bayerischen Rundfunks ausgestrahlt wird. Wir erhoffen uns aus dieser Aktion ein Rettungspaket für unser Tierheim schnüren zu können. 

Doch wir wollen und können uns nicht allein auf den Erfolg dieser Aktion Pfoten-Taler verlassen. Auch wenn das Echo auf unseren Aufruf erfolgreich sein wird, so werden diese Einnahmen leider nur einen Bruchteil der monatlichen Ausgaben decken. Langfristige Förderungen sind unabdingbar, wir benötigen weiterhin Hilfe von Außen. 

Unsere Schützlinge haben für uns oberste Priorität. Tiere können nicht selbst bitten, somit ist es unsere Aufgabe, ihren Sorgen, Ängsten und Nöten eine Stimme zu geben, eine Stimme der Hoffnung und der Zuversicht.

Daher sprechen wir im Namen derer, die uns anvertraut wurden, und hoffen, dass unser Hilferuf nicht ungehört verhallt. Wir möchten Sie bitten, über eine Unterstützung für ein Tierheim, dass sich voll und ganz dem Tierschutz und der Unterbringung und Pflege gestrandeter Schutzbefohlener verschrieben hat, nachzudenken. Gemeinsam können wir es schaffen, die Krise abzuwenden und die Wannigsmühle als Rettungsboot gequälter, abgeschobener und ungeliebter Lebewesen zu erhalten. 

Deshalb bitten wir unseren Hilferuf weiterhin zu verteilen. 

Beschließen möchten wir unser Schreiben mit einem Zitat des Schutzpatrons der Tiere, dem Heiligen Franz von Assisi: 

Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleichgestellte Werke des allmächtigen Schöpfers, unsere Brüder. 

Ursula Boehm

Geschäftsführung Tierheim Wannigsmühle 

1. Vorsitzende Kreistierschutzverein Bad Kissingen  

http://www.tierheim-wannigsmuehle.de

 

17.02.2009

Uns erreichte diese Mail am Wochenende:

Hallo Rebecca,

Über Artxanda weisst Du ja inzwischen Bescheid...es gibt immer noch sehr viele Hunde dort, wo wir nicht wissen, was mit ihnen geschehen wird. Ausserdem wird das Gebäude in schon wenigen Tagen geschlossen, und wir wissen nicht, ob sie ein neues Plätzchen haben, oder was sie mit den Tieren vorhaben....die Tiere interessieren Sie ja leider nur wenig, und wenn es bei Ihnen nur ums Geld geht, ist es schwierig, vorherzusagen, welcher Ihr nächster Schritt sein wird. Uns bleibt, so leid es uns auch nur tut, nur das "geduldige" Abwarten....
Dazu kommt, dass es Shiva ein Unmögliches ist, noch mehr Hunde aus Artxanda herauszuholen, da wir absolut keinen Platz haben, um die Kleinen unterzubringen:
Aiartzas ist rappelvoll, auch Begonia ist überfordert und hat kein Einziges Plätzchen mehr....Das Tierheim Encinilla ist überfüllt und auch die Tötungsstation in Basurto platzt aus allen Nähten.
Pflegestellen sind hier nur sehr schwer zu finden, und vor allem zu halten, und die Wenigen, die wir haben, sind besetzt.
Ausserdem merkt man (so denken wir), langsam aber auch die Krise bei uns, und seit ein paar Wochen summieren sich sehr sehr viele verlassene, aufgefundene und abgegebene Hunde zu den VIELEN, die wir eh schon haben...
Endergebnis ist, dass Basurto, wenn dies so weitergeht, wieder ans Einschläfern denken wird müssen, bei wessen Gedanken keiner von uns, nicht einmal die offiziellen Tierärzte der so genannten Tötungsstation, gut schlafen kann.

Kuh ist, z.B. eine der Gefährdesten..
Über andere in wirklicher "Gefahr" weiss ich momentan nicht Bescheid, aber das Thema ist leider von Tag zu Tag aktueller....

 

Es wird wieder brenzlig und wir sind einfach weiter auf Ihre Hilfe angewiesen...

Die Armen Pfoten und APA SOS Bilbao

 

07.02.2009

Heute durften wir von der Spendensammelstelle Stuttgart der Aktion Winterhilfe e.V. ein ganzes Auto voller Sachspenden abholen, an dieser Stelle möchten wir der Aktion Winterhilfe e.V. von ganzem Herzen danken! Hier die Fotos:

( Quelle Aktion Winterhilfe e.V.)

 

05.02.2009

Tierheim in Not

Seit über 25 Jahren bietet das Tierheim Wannigsmühle bei Münnerstadt Tieren in Not ein Zuhause.

Doch nun brauchen die Verantwortlichen selbst Hilfe. Denn das Geld ist knapp.  

25 Euro beträgt der jährliche Mitgliedsbeitrag. Und allein das sei für einige der 1200 Mitglieder

kaum mehr zu bewältigen, so die Leiterin Ursula Boehm. An eine Beitragserhöhung sei deshalb nicht zu denken.

Auch Spendenzuflüsse sind in wirtschaftlich schweren Zeiten rückläufig. Zwar kommt es vor,

dass das Tierheim Mittel aus Erbschaften erhält – darauf könne und wolle man aber natürlich nicht bauen,

so Boehm weiter.  

Die Betreiber des Tierheims hoffen trotzdem auf möglichst viele Sach- und Geldspenden.  

Spendenkonto Tierheim Wannigsmühle

Sparkasse Bad Kissingen

Konto-Nr.: 21105, BLZ 793 510 10

02.02.2009

Die Evakuierung von über 30 Hunden war erfolgreich, Shiva konnte sie gen Norden schicken und sie sitzen mittlerweile alle auf dem Trockenen und werden liebevoll umsorgt. Dank der Spende von Fam S. konnte schnell und unkompliziert geholfen werden.

Am Wochenende startete dann der erste Wagen mit Sachspenden Richtung Bilbao und die Hunde kamen heute in den Genuß, auf etwas warmen, weichen und Trockenen zu liegen. Es gingen:

165 kg Trofu

Medikamente, etwas Verbandsmaterial

ca 10 Kartons mit Handtüchern und Bettwäsche

und Transportboxen mit nach Bilbao.

( Bilder vom "Rest" der Spenden, der größte Teil ist schon bei den Hunden in Gebrauch)

Wir danken den Spendern! Es kommen bei unseren Helfern weitere Spenden an, die brauchen wir auch weiterhin dringend, denn es sind momentan an die 100 Hunde zu versorgen, die alle gerne etwas trockenes unter sich haben wollen und das nicht nur einen Tag lang...

 

29.01.2009

Es regnet wieder ( 9 Uhr)

Der Himmel ist sternenklar heute Abend ;O) Allerdings kommen jetzt die Schlammlawinen von den Bergen... hier ein Bild von vorgestern, damit man einen Eindruck hat...

und die Welpen lernen schwimmen...

 

 

28.01.2009

Heute Nacht kamen spät News, der Regen hatte aufgehört. Aber es haben bis jetzt alle Hunde überlebt!!!! Leider ging der Regen kurz später wieder los. Bis jetzt ( 12 Uhr) nun ist wieder regenfrei. Warten wir ab wie lange... wir halten euch auf dem laufenden!

Es hat wieder angefangen zu regnen... ( Nachmittag)

Internet steht wieder, Stromversorgung bei Shiva auch.

Entscheid zur Evakuierung von ca 30 Hunden steht, die Organisation hat begonnen....( nachts)

27.01.2009

Sintflut in Bilbao

 

Heute Mittag haben uns schreckliche Nachrichten aus Bilbao erreicht. Wir sind einfach nur fassungslos, haben wir doch noch mit den immer noch an die 100 Hunden aus Artxanda zu kämpfen, spielt uns und vor allem den Hunden die Natur übel mit.

 

Lest selbst, wie es dort gerade aussieht und wie verzweifelt die Menschen sind:

 

Erst Orkan, jetzt Hochwasser: Zittern im Baskenland

BILBAO/VIZCAYA/BASKENLAND:  Gewaltige Überschwemmungen im Baskenland: Diesmal ist es kein Orkan, sondern Wasser, das die Menschen in Spanien in Lebensgefahr bringt. 

Das Innenministerium hat am Dienstag den Notfallplan für die nordspanische Provinz aktiviert, nachdem diverse Flüsse übergetreten sind.

Das spanische Fernsehen zeigte am Mittag erste Bilder von der neuesten Wetterkatastrophe, die Spanien heimsucht.

 

Dutzende Autos schwammen auf der Autobahn, die von Kantabrien in das Baskenland führt. Menschen, die sich vor den Fluten in Sicherheit bringen wollten, oder nicht mehr weiterfahren konnten, standen bis zu den Hüften im Wasser.

Eine Frau, die auf dem Weg ins Krankenhaus war, erzählte den Reportern nervös: “Vier Stunden lang, sitzen wir jetzt auf der überschwemmten Autobahn fest! Ich habe schreckliche Angst! Gegen Nachmittag soll das Wetter noch schlechter werden, sie haben Gewitter angesagt!”

In Bilbao ist die Lage extrem. Die Stadt steht vollkommen unter Wasser. Unter anderem musste der Groβmarkt von Bilbao evakuiert werden.

 Quelle: saz-aktuell.de

 

Keiner denkt an die Tiere, außer ein paar wenigen Tierschützern, die verzweifelt versuchen, das Leben der Tiere zu retten und dabei ihr eigenes aufs Spiel setzen…

Die Zwinger der städtischen Tötung sind etwas höher gelegen, aber nicht hoch genug, wenn die Vorraussagen der Meteorologen stimmen und mit weiteren Regenbrüchen und der Meeresflut  zu rechnen ist. Sie werden ertrinken in ihren engen und kleinen Zwingern, denn die Menschen haben schon die gefährdeten Gebiete aus angst um ihr Leben verlassen. 

Shivas Familie ist schon heute Morgen aus der Stadt geflohen, sie sind nach Cantabrien gefahren und haben sich in Sicherheit gebracht, allerdings kann Shiva ihre Hunde nicht im Stich lassen und versucht zurzeit durch die Fluten zu fahren um die Hunde aus der am meisten gefährdeten Region in Aiartzas  zu holen, wenn sie noch am Leben sind und nicht schon ertrunken sind....

 

Die Teams von APA SOS BILBAO und der Tierhilfe Arme Pfoten e.V.

Hier Bilder von der Fahrt heute morgen aus der Stadt:

  

Wir möchten nichts dramatischer darstellen, als es ist, aber wir brauchen dringend Hilfe in jeder Art und Weise:

* finanzielle Unterstützung, um so viele Hunde wie möglich zu evakuieren, sie in andere, weiter im Land gelegene Pensionen zu bringen( wenn wir welche finden) und für kurzfristige Hilfe durch Rettungsflüge und Rettungsfahrten

*wir brauchen Handtücher, Bettwäsche, Decken und Medikamente ( vor allem Antibiotika und Verbandsmaterial vermuten wir)

*Trockenfutterspenden

*Plätze für die Hunde, die evakuiert werden können, damit weitere nachrücken können.

Sie dürfen uns auch gerne über Zooplus.de Spenden direkt zuschicken lassen, benutzen sie bitte hierzu unseren Link auf der Web ( Links) zu Zooplus, so erhalten wir automatisch nochmals eine Spende von 3% des Einkaufswertes. 

Wir sind verzweifelt und brauchen wirklich schon wieder Hilfe, damit die Tiere in Bilbao nicht Opfer der Sinnflut werden und wir schnell helfen können.

 

Sachspenden können sie direkt an uns schicken:

Tierhilfe Arme Pfoten e.V.

Kirschweg 3

71543 Wüstenrot

 

Spendenkonto Betreff Flut:

Tierhilfe Arme Pfoten e.V.

Kreissparkasse Heilbronn

BLZ 62050000

Kto 122744

IBAN DE75 620500000000 1227 44

BIC HEISDE66XXX 

Wir stehen in engem Kontakt per SMS und Handy mit Bilbao, versuchen aber, Infos komptimiert zu schicken, denn laut Shiva gibt es kaum wo Strom, kein Internet und schon gar keine telefonmöglichkeiten. Die komplette Kommunikation ist zusammengebrochen und das Wasser drückt mittlerweile auch in schlammfällen aus den Bergen….

 

Bitte helfen sie uns zu helfen in Bilbao`s Fluten, die Teams von APA SOS BILBAO und die Armen Pfoten

Video: http://www.elcorreodigital.com/vizcaya/multimedia/videos/

18.01.2009

Bilbao platzt wieder aus allen Nähten, wir konnten Gott sei dank das Eintreffen der nächsten 20 Hunde bis zum Ende des Monats hinaus zögern, aber es wird jetzt schon sehr eng, ohne die Hunde von Artxanda, die auf jeden Fall. so sagt man uns von der Stadt, noch kommen werden. Und in knapp 2 Wochen  stehen wir wieder an dem Punkt, an dem wir vor 3 Wochen standen... Es ist zum Verzweifeln, aber wir sind bemüht, mit der Stadt zu verhandeln, uns endlich die Möglichkeit zu geben, die Tötung auszulagern um so mehr Plätze für die Hunde zu schaffen und den Druck zu minimieren. Wir sind am Ball. Versprochen!

Trotzdem müssen wir parallel dafür Sorge tragen, dass bis dahin( und es kann noch eine Weile dauern bis wir Ergebnisse haben), die Hunde nicht grundlos getötet werden, wir möchten nochmals dazu aufrufen unsere Not bekannt zu machen und hoffen auf weitere Hilfe anderer Orgas für die Hunde von Bilbao und Artxanda!

Die Teams der Armen Pfoten und APA SOS Bilbao

 

17.01.2009

Vor kurzem konnten wir gesammelte Spenden zu Rita schicken, hier ihre Reaktion:

hallo an alle spender, 

fuer uns ist heute weihnachten - ihr seht mein anbau ist voll - voll schoener toller sachen und ich weiss gar nicht wo ich zuerst gucken soll. es ist einfach ueberwaeltigent. so schoen und soooooo viel. wir haben essen fuer das naechste jahr :-))))))))naja, nicht wirklich, aber für die zeit bis zum nächsten spendentransport (hoffentlich).

uns ist eine last vom herzen gefallen - sowas ist ja nicht normal - wir muessen uns keine sorgen machen ueber den naechsten tag und haben fuer alle vier (und zweibeiner ) keine sorgen mehr machen fuers futter. ich weiss nicht wie ich euch allen danken soll  - dafuer gibt es keine worte. ich druecke euch alle ganz ganz fest und verspreche das ich alles fuer unsere fellpopos tun werde und auch auf emotionaler basis alles zu tun das sie das was sie erlebt haben vergessen zu lassen was ihnen angetan wurde. gott sei dank geht das schnell und sie fassen schnell wieder vertrauen. anders als wir menschen. sie sind ja auf uns angewiesen und es gibt gott sei dank menschen die fuer sie sorgen - so gut sie es koennen. und dann gibt es menschen die helfen - so wie ihr. ganz ganz herzlichen dank fuer all eure hilfe - alte hundis und katzis duerfen so leben wie es ihnen gebuehrt - in ruhe und frieden und ohne hunger und mit tieraerztlicher versorgung. ohne euch geht nix. 

ich danke euch und ganz viele nasse nasenstueber von euren

alicanter - torrevieja pelznasen und natuerlich dem dosenoeffner rita

Danke auch an die Fahrer, die die Spenden zu Rita gefahren haben!!! ;O)

Auch wir möchten uns bei allen Spendern bedanken, die Rita und den Tieren diee schönen Augenblicke ermöglicht haben!

 

Unsere Lager sind leer, wir brauchen weiter dringend Sachspenden jeder Art, mehr Infos was genau benötigt wird, finden sie hier.

Leider verschwinden auch immer mehr unserer Transportboxen auf wundersame Weise. Wir möchten daher an dieser <Stelle einen Spendenaufruf für Transportboxen machen!! Schauen sie mal bei ebay rein, dort kann man immer günstig Boxen ersteigern, selbstverständlich können sie uns auch eine Geldspende mit dem Zweck Boxen machen. Bitte dabei die neue Kontonummer beachten!

 

15.01.2009

Dringend Flugpaten für unsere Martoshunde gesucht!

Vier von Antonios Hunden haben endlich einen Platz in Deutschland gefunden und werden schon sehnsüchtig erwartet. Es gibt nur noch ein Problem: Wir kommen die Vierbeiner in ihr neues Zuhause?

Deshalb suchen wir Menschen, die demnächst von Malaga oder Sevilla nach Deutschland fliegen und sich als Flugpaten zur Verfügung stellen. Am idealsten wäre es, wenn Sie nach Norddeutschland und/oder Frankfurt/Stuttgart fliegen würden. Bitte melden Sie sich, damit Pedro, Itaca, Luisa und Valeo bald ihre Zwinger verlassen können!

 

03.01.2009

Shukas Leben ist gerettet, herzlichen dank an Gabi und Jutta! Nun sucht die maus noch ein schönes Plätzchen, auf dem sie für immer bleiben darf!

An dieser Stelle möchten wir uns für die Hilfe bei unseren befreundeten Orgas recht herzlich bedanken,  Diane, Karin, Heike, Kerstin, Karola, Ilona, Dagmar und Nadja!

Die Kuh ist noch nicht vom Eis, aber wir hoffen, dass wir die nächsten 4 Wochen noch etwas bewegen können und Shiva ihre Schützlinge unterbekommt, bevor sie getötet werden. Wir sind weiter auf starke Unterstützung angewiesen!!!

BITTE FOLGENDE NACHRICHT WEITLÄUFIG VERBREITEN!!!

FACKELZUG GEGEN DIE TIERMÖRDER UND BRANDSTIFTER VON WIEHL

 

- In Gedenken der 3 ermordeten Hunde Zorro, Jimmy und Joey -


Treffpunkt:

Samstag, 31. Januar 2009 ab 16.00 Uhr

Wiehltalhalle, Hauptstraße, 51674 Wiehl

(ist aus jeder Richtung kommend ausgeschildert).


Anschließende Kundgebung mit Dr. Edmund Haferbeck

Am Samstag, dem 27. Dezember 2008 gegen Abend wurden in Wiehl bei dem Tierschützer und Tierversuchsgegner Rainer Gaertner 3 seiner 6 Hunde getötet, sein Haus angezündet.

Die Tat ist an Brutalität nicht zu überbieten.

Das Haus ist zerstört und unbewohnbar. Die Hunde befinden sich noch bei der Obduktion.

Fest steht, dass ein Blutbad stattgefunden haben muss.

Die kriminaltechnischen Ermittlungen laufen auf Hochtouren.


Liebe Tierschützer, liebe Freunde,

das ist eine Katastrophe. Etwas schlimmeres kann einem Tierschützer kaum geschehen. Es ist noch nicht klar, ob Zorro, Jimmy und Joey noch am Leben waren, als sie ins Haus getragen und Brandsätze gelegt wurden. Die Obduktion wird es zeigen.


Es sind alle aufgerufen, diese Nachricht großzügig zu verteilen.

Es werden alle gebeten, an dem Fackelzug am 31. Januar um 16.00 Uhr teilzunehmen.

Wir müssen jetzt Einigkeit demonstrieren.

Wir müssen auch alle mithelfen, dass die Täter gefasst werden.

Nach Aussagen der ermittelnden Kriminalpolizei ist es angebracht, eine Belohnung auszusetzen.

Das haben wir vor. Und wir bitten alle, sich daran zu beteiligen.


Auf Anfrage vieler haben wir ein Spendenkonto eingerichtet:


Spendenkonto: Rainer Gaertner

Sparkasse Wiehl

Konto-Nr.: 1000 63 460

BLZ 384 524 90

Verwendungszweck: Hundemord


Bitte kommt alle zum Fackelzug am 31. Januar und ruft auch alle zum Spenden auf, damit wir eine Chance haben, die Tiermörder und Brandstifter ihrer gerechten Strafe zuzuführen.

 

PS: Aufgrund technischer Probleme kann diese E-Mail nicht über "kunze.noah@web.de" versandt werden. Wir bemühen uns aber eine entsprechend moderate Adresse zu organisieren, damit eine korrekte Zuordnung möglich ist.
Ich bitte daher um Entschuldigung, dass diese Mail heute von der Adresse meines Sohnes versandt wird.

 

 

 

29.12.2008

Das Schrecken nimmt kein Ende. Morgen kommen die nächsten 20 Hunde in unsere betreuten Tötungen und Pensionen, zudem kommen die ungeliebten Weihnachtsgeschenke auch dazu. Heute waren es 5. Darunter eine Dogo Argentino- Mix Hündin. die diese Woche noch sterben soll. Es gibt keinen Platz in der Tötung und die Besitzer wollen nicht länger warten. Sie hat kupierte Ohren, ist 8 Jahre, kastriert  mag Menschen, auch die Kleinen!! und Rüden, bei Hündinnen ist sie dominant. Wer kann ihren Tod verhindern?

Wir sind einfachgeschockt, in so kurzer Zeit so viele Hund in Gefahr zu wissen und bitten nochmals dringend um Unterstützung, in welcher Form auch immer, bitte helfen sie uns, den vielen Hunden zu helfen.

Aktuell gefährdete Hunde sehen sie auf der Hunde in Spanien Seite,  sollte kein Zusatz dabei stehen wir ra, rp, oder reserviert, sind die Hunde in der Regel in akuter Gefahr!

Traurige, aber immer noch hoffende Grüße die Armen Pfoten und APA SOS Bilbao!

 

23.12.2008

Hilfeschrei aus Bilbao

Eigentlich kommen wir ganz gut zurecht mit der Betreuung der Tötungsstation in Bilbao, ja man kann sagen, dass wir zusammen mit unseren spanischen Freunden die großen Tötungen, die früher Gang und Gebe waren, verhindern können.

 Es war oft sehr eng, aber wir konnten gemeinsam mit vielen anderen Tierschützern das Schlimmste immer verhindern. Ohne unsere Unterstützer, die für die Armen Pfoten spendeten, seien es liebe Worte, tatkräftige Unterstützung oder Sachspenden, besonders auch die Geldspenden und die Pflegestellen und Endplätze haben es uns überhaupt erst ermöglicht auf das zu blicken, was wir gemeinsam die vergangenen Jahre als Erfolg verbuchen konnten. Viele gerettete und  glückliche Tierleben.

 

Aber die Schreckensnachricht kommt pünktlich zu Weihnachten.

Wir sitzen sprachlos vor unseren Rechnern und fragen uns, wie sollen wir das nur schaffen, das ist nahezu unmöglich!!!

Aber fangen wir am Anfang an. Vor einer Woche kam eine Mail aus Bilbao, dass eine Tötungsstation und zugleich Tierheim, aus dem wir manchmal Hunde übernehmen durften ( aktuell z.B. Artxa und Txanda ), wenn die dortigen Behörden dies genehmigten, geschlossen wird.

Wir bekamen eine Zahl genannt:

150

Wo die Tiere unter gebracht werden würden, war damals unklar. Heute wissen wir es: in Tötungen und Pensionen, die wir betreuen, zusammen mit APA SOS Bilbao.

Zuerst wollten wir nicht glauben, was wir lasen, aber ja, 150 Hunde sind akut bedroht getötet zu werden, weil die dortigen Behörden eben entschieden haben, die Unterkunft zu schließen und umzubauen. Zu anderen Zwecken.

Heute wurden die ersten 24 Hunde von dort übernommen. Dass die Hunde kommen, erfuhren wir am Samstag 20.12. 2008. Sie sitzen nun in unseren Pensionen und zum Teil auch direkt in der Tötung. Die Nachricht heute, dass weitere 60-70 ( !!!!!!) Hunde folgen werden, traf uns wie ein Schlag ins Gesicht, raubt den Atmen und macht fassungslos. 24 Hund verantwortungsbewusst unter zu bekommen, ist ein kleines Wunder, aber auch das schaffen wir gemeinsam mit Hilfe Aller.

Dass nun noch 60- 70 weitere Hunde folgen werden, bringt uns definitiv an unsere Grenzen. Hier brauchen wir nicht nur ein kleines Wunder, hier brauchen wir ein riesengroßes Weihnachtswunder. Und Unterstützung, von jeder Seite.

Wir suchen dringend seriöse Organisationen, Tierheime, Pflegestellen und auch Endstellen für UNSERE Schützlinge. Denn das sind sie ab heute. Wir wollen gemeinsam dieses große Wunder vollbringen,  die Tötungen zu verhindern und diese armen Pfoten vor dem Tode bewahren.

Die Hunde sind zu sehen auf unserer Website www.arme-pfoten.de  unter Hunde in Spanien.  Zum Teil kennen wir nur das Geschlecht der Tiere und können einschätzen ob sie jung, ausgewachsen oder alt sind, wir haben von manchen nur ein Bild, von anderen ein paar mehr. Die Hunde haben im Rudel gelebt und werden von uns geimpft, entwurmt und gechipt, bekommen einen EU Pass und die Mittelmeertests. Hierfür möchten wir auch um Spenden bitten mit dem Betreff ARTXANDA denn bei so vielen Tieren reichen unsere finanziellen Möglichkeiten nicht aus. (Spendenquittungen sind möglich)

 

Wir schreien hiermit laut um Hilfe für die Hunde aus Artxanda und bitten jeden, der diesen Hilferuf hört um Verbreitung in sämtlichen Foren, Emailverteilern und an alle, die helfen können und wollen.

Frohe Weihnachten!

Die Teams der Armen Pfoten und APA SOS Bilbao.

 

29.11.2008

Leider wurde wieder einmal der Rechner des Webmasters komplett lahm gelegt, somit war eine Bearbeitung der Website nicht möglich. Wir suchen dringend ein Laptop ohne besondere Leistung. Sonst könne wir nur sporadisch über unsere Arbeit informieren. Bitte wenden sie sich an webmaster@arme-pfoten.de

In Spanien hat sich dafür einiges getan. Es sind viele neue Hunde in die Tötung gekommen und Shiva konnte einige ihrer Hundesselen in gute Plätze vermitteln. Leider steht nun Weihnachten vor der Türe und man muss sich doch schnell mal der Tiere entledigen, die nicht mehr so süss und goldig sind, denn zu Weihnachten gibt es ja wieder ein neues, kleines Hundebaby... Hinzu kommt, dass die Tierarztkosten für einige Hunden Shivas Reserven völlig aufgefressen haben und sie nun nicht mal mehr ihre Rechungen bezahlen kann. Auch Flakis OP hat über 1000 Euro gekostet... Sie hat uns um Hilfe gebeten, die wir ihr auch gerne geben möchten, dazu brauchen wir aber Sie! Bitte spenden sie für Shivas wertvolle Arbeit in Bilbao mit dem Betreff Shiva, wir leiten die Spenden umgehend weiter und erstellen ihnen gerne auch eine Spendenquittung!

Nicht nur ihre finanziellen Reserven sind aufgebraucht, leider ist auch Shiva am Ende ihrer Kräfte und schafft es kaum mehr, alle anfallenden Arbeiten zu erledigen. Trotz ihrer körperlichen Verfassung ist sie jeden Tag weit über 14 Std  für die Hunde unterwegs und tut alles in ihrer Macht stehende, um sie zu retten.

Der Winter hat Einzug gehalten in Spanien und die Tiere frieren, wir sind sehr dankbar für Sachspenden in Form von Handtüchern und Decken oder alter Bettwäsche. Hundebetten aus Plastik wären ideal für die Hunde, sie sind leicht zu säubern und können mit Decken ausstaffiert werden.

Das Alter hat Big, Azor und Laila aus der Oase mit über den Regenbogen genommen und wir möchten uns bedanken, dass diese 3 Senioren eine schöne und würdevolle Zeit dort verbringen durften.

Unserer Katze Gata geht es nicht sehr gut, sie musste geschoren werden, und aufgrund ihres bisher sehr schlechten Lebens als Zuchtmaschine sind ihre Füßchen leicht deformiert. das hat nun im geschorenen Zustand zur Folge, dass ihre Hinterbeinchen immer wieder aufgehen da sie leicht aneinander reiben. Wir suchen dringend Paten für Gata, denn die Behandlung ist langwierig und kostenintensiv. Sehr dringend suchen wir für diese absolut zarte und verschmuste Katze, die mit keinen anderen Tieren Probleme hat eine schönes Zuhause, sie wartet schon so lange!!

Auch für unser Projekt in Alicante, bei Rita suchen wir wirklich sehr dringend Sachspenden aller Art, vom Flohmarktartikel über Hunde und vor allem Katzenfutter und Katzenstreu, Kratzbäume, Medikamente bis hin zum Kühlschrank, denn Ritas ist kaputt. Auch hat sich bisher noch kein handwerklich Begabter gefunden, der bereit ist, Ritas Haus nach dem Erdbeben wieder auf Vordermann zu bringen. Es ist so vieles kaputt gegangen und auch die Unterkünfte der Tiere sind dringend sanierungsbedürftig. Auch für Rita möchten wir an dieser Stelle einen finanziellen Spendenaufruf starten, denn  Ritas Tierarzt behandelt ihre Tiere nur noch ungern, da sie mittlerweile Schulden weit über 7000€ hat. Kompetente Katzenpflegestellen, die bereit sind Ritas Katzen, mittlerweile über 50!!!, bis zur Vermittlung aufzunehmen sind dringend gesucht.

 

 

 

11.10.2008

Shiva konnte dank ihrer Hilfe und großartigen Unterstützung inzwischen einige ihrer Hunde gut unterbringen und dafür möchten wir uns an dieser Stelle von ganzem herzen bei Ihnen allen bedanken!!!

Wir hoffen, dass für dieses Jahr das Sommerloch geschafft ist und wir mit neuer Kraft in die Welpenzeit gehen können, wir sind sicher, auch diesen herbst werden wieder viele Welpen abgegeben, weil sie nicht nur nett und süß sind, sondern einen Haufen Arbeit machen... Bei Rita geht es schon los:

Diese Cockerwelpen sollen sterben, denn die Besitzer konnten von den 9 Welpen nur 3 verkaufen und die anderen kosten nur Geld, also weg damit! Zum Glück erfuhr unser Tierarzt davon und hat den Leuten gesagt, er findet Plätze. Im Moment ( 10.10.08) sind sie ca 1 Woche alt und, so hoffen wir, dürfen noch mindestens 6 Wochen bei ihrer Mama verbringen, wenn wir für alle 6 übrigen Welpen Plätze gefunden haben. Wo sind die Cockerfans, die genau so einen schwarzen reinrassigen Cocker gesucht haben??

SOS!!!

 

Wieder haben wir in Bilbao mit einer Zuchtauflösung zu tun, es sind 2 Yorkshire Terrier, 2 Chihuahuas und 2 Zwergspitze, die der Züchter in die Tötung geben wird. Verbraucht. Unnütz. Die Hündinnen haben ihr bisheriges leben nur Welpen produzieren müssen und sollen nun, mit unserer Hilfe endlich erfahren, was es eigentlich heisst, Hund bei lieben Menschen zu sein!

Jordana ca 7 Jahre

Karen, Alter noch unklar

Yorkie Ladies, ohne Name, Alter noch unklar (vermutlich kupiert)

Chihuahuas, Alter noch unklar.

 

Also lassen sie uns auch das letzte Quartal von diesem schlechten Jahr gemeinsam durchstehen!

 

 

13.09.2008

Von überall her ereilen uns Hilferufe, leider ist es uns aber nicht möglich, überall zu helfen, auch wenn wir gerne würden. Unsere Freunde in Bilbao brauchen uns und es sieht schon wieder, nach nur wenigen Wochen so aus, als ob getötet wird. Der erste Hund ohne Namen ging am 11.9.08 über den Regenbogen. Alle Plätze sind voll, die Pension platzt, die Städt Tötung platzt und Shiva weiß weder ein noch aus. Hook konnte in letzter Minute reserviert werden, sonst wäre er der nächste gewesen gestern!

Es sind so viele neue Hunde gekommen, dass Shiva mit dem beschreiben, fotografieren und zum Tierarzt fahren gar nicht mehr nachkommt... Auch der kleine Flacki, ein junger Gordon Setter ist da. Er sieht auf dem einen Auge fast nichts, das andere muss wahrscheinlich amputiert werden. Zudem hat er Hautprobleme, eine Ohrenentzündung und ist eine ganz arme Socke. Wir suchen einen Päppelplatz und vor allem auch Paten für ihn! Oder Sonne, der taube kleine Setterwelpe... Es sieht hier in Bilbao nicht viel besser aus als beim letzten Bericht, obwohl Shiva für viele Hunde einen Platz finden konnte und viele dieser Schnuffs mittlerweile glücklich sind... so viele sitzen in den engen Zwingern und warten noch auf ihre Chance ..oder ihren Tod. Shiva und auch wir sind weiter auf ihre Unterstützung angewiesen, alleine schaffen wir die kleinen Wunder nicht...

 

An der Katzenfront sieht es nicht anders aus, unsere Rita ist völlig zugesetzt mit Katzen und vielen älteren Hunden, die auch ganz dringend eine Patenschaft nötig haben.  Wir waren vor kurzem selbst vor Ort und haben uns ein Bild gemacht und es war einfach nur grausam und schlimm.

Zudem suchen wir dringend handwerklich begabte Menschen, die helfen, Ritas Haus nach dem Erdbeben vor ein paar Wochen wieder flott zu machen, es hat einiges an Rissen gegeben und einen Handwerker zu bezahlen geht nun leider gar nicht... Maurer, Elektriker, Maler, Schreiner, Gipser und alle  Do It Yourself menschen sind aufgerufen sich bei uns zu melden, um Ritas Haus wieder auf Vordermann zu bringen. Zudem sind wir dankbar für jede Art von Sachspende: Boxen, Kissen, Katzenfutter Hundetrofu, Desinfektionsmittel, Medikamente und gerne auch zweckgebundene Geldspenden, denn es stehen auch Schulden über 6000 Euro beim Tierarzt aus... Bitte im Betreff Rita angeben.

 

Kurzer Auszug aus meiner Zeit bei Rita:

Da geht eine Spanierin zurück nach Madrid, ruft an damit wir ihre 2 Katzenkinder abholen, wir also hin, rennt da noch eine rum,- ähh, wem gehört die denn? -Ja mir.- aha- und was ist mit der, nehmen sie die mit?- nö die bring ich in die Perrera- aha, sie wissen aber schon, dass sie dann GETÖTET WIRD?- ja, schon, aber was soll ich denn sonst machen?-ähhh haben sie noch weitere Katzen?- ja klar, eine weiße noch, die ist aber kastriert und die lass ich hier, die wird schon durchkommen....- völlig sauer habe ich ihr auf spanisch den Marsch geblasen und dann  haben wir die dritte Mieze auch eingepackt, an der weißen sind wir dran, allerdings gibt es dort Futterplätze und wir werden sie nun erst einmal einfangen und nach ihr sehen.

Morgens um sieben war die Nacht vorbei (nachdem ich Abends erst spät angekommen bin. Erschlagen vom Flug, bei dem ich mir geschworen habe, nie wieder zu fliegen da die Luftlöcher nicht gerade prickelnd waren... ) Zuerst einen Kaffee, dann Hunde versorgen, die ganzen Köttel etc auflesen, die in der Nacht wundersamer Weise in den Garten gelangten. Gestrüpp weg machen, damit man nicht das Zeug aus den Hunden pulen muss, Katzen im Gehege versorgen, Klos machen, checken ob sie ok sind, rauswischen, Wasser und Futterschüsseln säubern und neu ausgeben. Schmusen. Dann ins nächste Gehege, das selbe, kranke Tiere versorgen, Tierarztermin vereinbaren, weiter putzen. Das Telefon klingelt ständig. Traurigkeit macht sich breit, einer Babykatze geht es sehr schlecht, eins der über 20 im Karton ausgesetzten. Sie liegt auf meiner Brust, bereit den Regebogen zu sehen. Tierarzt nochmal anrufen, können in ner Std kommen. Aha. Die Kleine Maus durfte ihre letzte Zeit bei mir verbringen und schnurrte mit letzter Kraft in mein Ohr, die ganze Zeit. Telefon klingelt weiter ständig, drittes Katzengehege auch fertig dann. Hunde alle versorgt. Mit wehenden Fahnen zum TA, die kleine Maus erlösen. Ich habe sie fest an mich gedrückt, ihr zugesprochen, dass  nun alles besser wird und dann ist sie wie ein kleiner Engel davon geflogen, über den Regenbogen und mir war ganz schlecht.  So klein und keine Chance auf Leben. Musste an Flecki denken...

Wir waren beim Tierarzt, über 3 Std insgesamt. Zeit , die wir bei den Katzen im Gehege verbringen hätten können, die Katzenklos nochmal sauber machen, Schüsseln wechseln, füttern, schmusen und reine machen, aber wir saßen beim TA und haben gewartet, und gewartet. Trotz Termin. Spanien eben.  Dann wieder Heim, unterwegs noch schnell die Galga versorgt, die sich seit 3 Jahren nicht einfangen lässt, dann einer Tierhalterin Futter für ihre vielen Hunde gebracht, da sie kein Geld hat welches zu kaufen ( Rita ja auch kaum...!!) und einen Abstecher am Strand( hallo Meer..) Eis gegessen und sofort wieder los, nochmal zum Tierarzt. Wieder 1,5 Std für einmal Bluttest machen... Dann zurück, eben die Katzen oben abholen. In die Pension fahren, nach den Hunden dort sehen, Kenai einpacken. Um 21 Uhr wieder bei Rita am Haus, Hunde versorgen, Katzen versorgen, Boxen zusammen bauen. Ähhh, wann haben wir mal was gegessen? Gar nicht.. vergessen. Keine Zeit. Also kurz frisch gemacht, uns diesmal, und los zum Restaurant. Dort sind mir dann beinahe die Augen zu gefallen.

Der Tag an dem ich Rita begleitet habe, war einer ihrer ruhigeren. Ich bin abends um halb zehn wie tot gewesen, erschlagen von den Eindrücken, dem Tod des Katzenbabies auf meinen Armen und allem Elend.

Gerade dort wird mir immer wieder sehr bewußt, dass es keinen Unterschied macht, welcher Nationalität man angehört, denn viele Engländer und Deutsche dort behandeln ihre Tiere noch schlimmer wie manch ein Spanier. Es ist egal, wie man heisst, woher man kommt, oder gar woher das Tier stammt.

Solange es Menschen gibt,
die denken,
dass Tiere nicht fühlen,
müssen Tiere fühlen,
dass Menschen nicht denken.
-Noah-

Aber ob die Menschheit das jemals begreift?

Traurige Grüße

 

25.08.2008

Dank toller Menschen haben Irautzta und auch unser Notfall Flippy einen tollen Platz gefunden! Allerdings sucht Flippy noch seinen Endplatz.

Die Lage in Bilbao ist trotz alle dem noch angespannt und wir hoffen, weiterhin mit Ihrer Unterstützung neue Tötungen zu vermeiden und schöne Stellen für Shiva`s Schützlinge zu finden!!! Unsere Pensionen sind voll mit Hunden aus der Tötung, es können nur noch wenige nachrutschen, dann herrscht wieder die Angst vor den Tötungen. Dieses Jahr ist es besonders schlimm, es kommt uns so vor, als will jeder seinen Hund eben mal los werden, und gibt ihn eben mal in der Tötung ab. Die Staffs Calcetines und Co wurden vom Sohn an die Mutter in Urlaubspflege gegeben, die eigentlich gar keine Lust hatte und die Hunde in Transportboxen  mitten in Bilbao ausgesetzt hat.... Alltag für Shiva...

Besonders die Schweiz und Österreich sind gefragt, denn die Listenhunde dürfen dank der Gesetze nicht legal nach Deutschland eingeführt werden...

Ein wenig Auftrieb gibt uns Bebo, ehemaliger Tötungs-Insasse aus Burgos:

Eine etwas andere Idee um uns mit einer Spende zu unterstützen, fand Ulrike und Detlef Ziegler aus Ehrenkirchen. Sie fuhren ein Brautpaar mit ihrem 39Jahre alten VW Käfer Cabrio zur Kirche, und anschließend zur Lokalität. Wenn also jemand aus dem Großraum Freiburg im Breisgau auch so ein Fahrzeug sucht, nehmen sie bitte Kontakt mit dem Webmaster auf, wir stellen den Kontakt gerne her!!!

Wir möchten an dieser Stelle Bebo (Moritz) und seiner Familie für die Spende von Herzen danken!!!

 

17.08.2008

Wir dürfen sie Encinilla mittlerweile nur noch mit dem Amtsvet betreten. Ein paar Hunde durften gleich raus und wir haben sie notfallmäßig auf andere Pensionen verteilt, nicht die besten Pensionen, aber immerhin leben die Hunde und manche sind schon in Sicherheit. Aber aufgrund der fehlenden Plätze in der Encinilla, die ja schon lange nicht mehr als 2. Tötung diente, sondern wir unsere Hunde dort immer nur auf Pension hatten und teuer Geld bezahlten, haben wir ein echtes Problem. Uns fehlen an die 30 Plätze für die Hunde, somit haben wir nur noch 35 plus unsere geniale Pension mit knapp 20 ( dort sind unsere Langzeitheimatlosen) und eine Pension am Flughafen, reine Zwingerhaltung mit 2-4 Plätzen. Auch in Spanien sind Ferien und jeder will mal eben seinen Hund los werden.

Da ist es, das Sommerloch.

Es wurden mittlerweile 4 Hunde getötet, in den engen Zwingern der städt Tötung sitzen zum teil 2 Hunde zusammen!!! Die Katzen überlaufen alles, sind krank und können nicht mehr so schnell behandelt werden wie sie sollten. Werden aus Platzmangel getötet. Die 4 Hunde wurden auch aus Platzmangel getötet, ihre Besitzer haben sofort für sie bezahlt und wir kennen nicht einmal ihre Namen, noch können wir in ihre traurigen Augen auf dem Foto sehen. Sie hatten nicht den hauch einer Chance.

Gerade deshalb muss so schnell wie möglich etwas passieren, denn die Lage ist so angespannt wie noch nie. Wir konnten nun nahezu 2 Jahre verhindern, dass getötet wird. Nun ist die Schwelle überschritten und die ersten sind getötet worden. Wir brauchen dringend kompetente Pflegestellen und Spenden, damit wir der Lage Herr werden können und Schlimmeres verhindern.

Da unsere Schutzgebühren nach Spanien gehen, finanziert sich Arme Pfoten e.V.  alleinig durch Spenden. Aber sowohl in Spanien, wo die Tierarztrechungen um ein vielfaches über der 4500 Eurogrenze liegen, als auch hier in Deutschland sind die Konten leer, denn die Tiere auf den Pflegestellen brauchen zum Teil ebenfalls medizinische Versorgung und es sitzen mittlerweile auch hier in Deutschland ein paar Tiere auf Pension, da sie sonst dem Tod geweiht gewesen wären....

Wir bitten Sie, spenden sie für die armen Pfoten von Bilbao ein paar Euro, oder auch nur einen. Jeder Cent zählt, damit wir unsere Arbeit weiterführen können, zusammen mit Shiva, APA SOS Bilbao und Ihnen.

IRAUTZA hat sich aufgegeben, wir haben einen Platz für sie in der Pension ergattert und sie hat zu Fressen aufgehört... sie ist alt, und traurig, und schwarz, und groß. Aber sie ist eine tolle Hündin, die noch ein paar schöne Momente verdient hat- sie sucht dringend einen Platz!!!!

 

03.07.2008

Die Pause auf der Web hat nichts mit der wenigen Arbeit bei den Armen Pfoten zu tun, sondern viel mehr mit der Abwesenheit des Webmasters. Leider. Denn es brennt gewaltig in Bilbao. Wir haben eine völlig verzweifelte Mail von Shiva bekommen und für Sie übersetzt:

"Sie haben Hunde aus der Encinilla in die Pension gebracht, jetzt ist
nirgends mehr Platz, nicht in Pensionen und nicht in Privatstellen.
Am Sonntag ist ein Treffen einiger Orgas aus Bilbao, um die Encinilla
und die Gemeinden anzuzeigen.
Im Moment schließt die Gemeinde von Santurce die unteren Zwinger der
Encinilla, dort wo immer die Hetzhunde gewesen sind, die Pferde haben
sie woanders hingebracht.
Nach der Anzeige wird die Encinilla vielleicht geschlossen, ich weiß
nicht, wie viele Tage bleiben, um die Hunde zu retten, es ist nicht
möglich noch mehr Hunde in die Pension zu bringen. Es ist nicht möglich
für Bilbao, die Hunde in den Zwingern zu halten, es ist ein großes
Problem, aber wenn die Polizei sagt, keine Encinilla mehr, dann sind
alle Hunde hier "frei", d.h., sie werden getötet werden. Wir haben
viele Fotos und das Fernsehen war auch in der Encinilla. Im Moment
gibt es nur Probleme, die Mädels sind traurig, weil wir nicht wissen,
was mit den Hunden geschehen wird.
Ich schicke Euch eine CD mit allen Fotos der Anzeige. Alles ist sehr,
sehr traurig."

sogar die Ratten verenden elendig!

das war früher der behandlungsraum des TA, ein einizger Müllhaufen heute

so sehen sie aus, die Hundezwinger, in denen unsere Hunde ihre zeit verbringen müssen!!!

Wir sind in heller Aufregung, denn bis vor Kurzem war in der Encinilla noch jemand zum Sauber machen ( mehr oder weniger), nun nicht mehr, die Fotos sprechen für sich. Woher die Anzeige kam, die alles ins Rollen gebracht hat, wissen weder Shiva noch wir. Es haben eine Menge Leute Zugang zur Encinilla und vor Allem die Pferde müssen massiv leiden, das sieht man sogar, wenn man aussen vorbei geht. Anzeigen sind gut, aber im Moment laufen sehr viele der Hunde Gefahr, getötet zu werden, weil leider nur von heute auf jetzt gedacht wurde, anstatt die Konsequenzen zu bedenken und im Vorfeld die Hunde in Sicherheit wissen... Nun müssen also wir nicht nur um Hilfe beten, sondern um Hilfe SCHREIEN:

Wir brauchen dringend Organisationen, Tierheime, Pflegestellen und Endstellen für unsere Schützlinge in Bilbao. Wir wissen nicht, wie viel Zeit uns noch bleibt!

HOFFENDE GRÜSSE die traurigen Armen Pfoten

 

02.07.2008

Colores sucht dringend einen neuen Wirkungskreis ohne Katzen und mit Hundeerfahrung!

07.06.2008

Hallo, ich bin der Lur, was auf baskisch soviel wie "Halunke,Schuft " heißt. Bin ich aber gar nicht, ich bin der tollste und folgsamste Hund der Welt - sagt mein Verena-Frauchen.
Ich habe mein Leben lang, immerhin 10 Jahre, in Spanien Polizeidienst gemacht, lustig war das nie, und ganz schlimm wurde es, als ich zu alt für den Dienst wurde, da hat mich mein Hundeführer einfach in der Tötung entsorgt. Ein fürchterlicher Ort, es stinkt nach Tod und Verzweiflung, es ist laut -- andere Todeskandidaten bellen lauthals gegen ihr Schicksal an - ich nicht, ich hab mich deprimiert in den hintersten Winkel verzogen. Aber, ihr werdet es nicht glauben, die Shiva von den "armen-pfoten" fand mich und sorgte dafür, dass ich erstmal nach Deutschland in Sicherheit reisen konnte. Leider fand sich nicht so schnell ein Plätzchen für mich, ich mußte noch 4 Monate in der Pension warten. und dann, dann kam mein großer Tag, Verena entdeckte mich im Internet und verliebte sich, und.....Ich wurde ein Berliner und durfte zu Verena, ihrer Katze und ihrem Kaninchen ziehen, mein Lebensglück war perfekt, dauern Streicheleinheiten, Spielkameraden, Spaziergänge, entspanntes Leben. Aber-- mein zweiter Vorname scheint Pech zu sein, erst erwischte mich eine Zecke, ich bekam eine ganz schlimme Babeiose, mein Blut mußte ausgetauscht werden und zwei Wochen stand es nicht zum Besten um mich. Aber, ich geb ja nicht auf und beschloss, noch ein Weilchen mein Leben mit und bei Verena zu genießen.
Alles war toll, bis ich vor drei Monaten anfing, Blut zu niesen und immer röchelte. also, wieder zum Tierarzt und die Diagnose war ziemlich schlimm. Ich habe ein inoperables Adeno-Karzinom in der Nase, Krebs der üblen Art. Verena hat geheult und dann beschlossen, wir kämpfen!! jetzt kämpfen wir, ich bekomme jeden Monat homöopathische Medikamente für fast 200,- Euro und ich niese kein Blut mehr und röchle auch nicht mehr so doll, es sieht so aus, als könnte ich noch ein paar Jahre genießen.
Aber- und nun kommt das große aber-- meiner Verena geht langsam das Geld aus. Also hab ich gesagt, ich schreib mal den armen-pfoten, die kennen so viele tolle Menschen, vielleicht möchten da ja einige die Patenschaft für mich übernehmen.
Bitte, helft, damit ich weiter ein lebenswürdiges Rentnerdasein führen kann.
Euer Lur

Wenn Sie Lur unterstützen möchten, stellen wir sehr gerne den Kontakt zu seinem Frauchen her!

 

02.06.2008

Weiterhin läuft dir Platzsuche für die ehemaligen Schlittenhunde schleppend und schlecht. Evtl kann 1 Hund von einer anderen Orga übernommen werden. Wir hoffen weiter, dass sie alle gerettet werden können!

Auch lassen uns viele traurige Augen nicht los und wir suchen verzweifelt Plätze für die Langzeitinsassen wie Opus oder Monte:

denn ihre Augen sagen einfach mehr als alle Worte...

Zudem erreichen uns heute schreckliche Bilder aus Bilbao, wo eine Katastrophe droht:

/ Berichte+Bilder hierzu können sie per SatTV auf dem Sender etb empfangen (auch hier in D)

Durch die ganze Wetterveränderungen dieser Tage regnet es ist Strömen in der Region. Schrecklich ist, dass es wochenlang nicht geregnet hat und die Erde das ganze Wasser nicht aufnehmen kann. Was zur Folge hatte, dass ganze Strassen überflutet sind und die Erde beginnt zu rutschen. Schlimm für alle Menschen dort. Aber, auch für unsere Hunde, denn zum Teil sind sie in den Bergen außerhalb der Stadtteile untergebracht und von dort schießen die Wassermassen herunter, solange es nur Wasser ist, und das an unseren Hunden vorbei, ist das noch tragbar. Die Spanier befürchten aber, dass die Erde in den Bergen auch nicht mehr ewig hält, noch halten die Wurzeln , aber wer weiß wie lange. Sollte die Schlammlawine kommen, droht unseren Tiere der Tod. Die Warnungen werden verfolgt und sobald sich etwas zuspitzt müssen die Hunde in eine teure Pension umgesetzt werden, ihr Leben ist dann erst außer Gefahr. Noch ist die Lage einigermaßen im Griff, aber wir möchten schon jetzt bitten, an die Hunde zu denken, Shiva und wir brauchen ein kleines Polster, sollte es akut werden und die Umsetzungen beginnen.  Wir hoffen jedoch alle, dass dies nicht nötig werden wird!

 

29.05.2008

Einiger der Schnuffelnasen haben ein neues Zuhause gefunden, besonders Toby, der sehr lange auf der Suche war hat es nun endlich geschafft! Und, kaum zu glauben aber wahr, unser kleiner Chorron, der schon soooo lange auf seiner (genialen) Pflegestelle saß und der viel Pech hatte, ist zu seiner mami Tanja gezogen! Ein wahrer Glücksgriff ;O))

Gestern kam wieder eine schlechte Nachricht von der nur kurzzeitig erholten Shiva: Die 6 Schlittenhunde sollen getötet werden! Der erste wird Kuanip sein, bisher sind unsere Anfragen an diverse andere Orgas negativ ausgegangen. Wir suchen dringend Plätze für diese armen Seelen, die nichts anderes kennen lernen durften in ihrem langen Leben, als zu schuften. Auch sie sollen doch noch erfahren dürfen, was es heisst geliebt zu werden....

Unser Notfall der Woche ist Fax, seine Pflegestelle muss umziehen und hat kurzfristig eine Arbeitsstelle bekommen, Fax  muss bis zum 1.6.2008 weg von seiner Stelle. Wir suchen daher sehr dringend eine neue Stelle für ihn!!!!

 

21.5.2008

Sie denken, es ist ruhig geworden? Weit gefehlt. Wir kommen vor lauter Arbeit kaum zum Durchatmen. Shiva ist am Ende mit ihren Kräften und wurde von ihrem Mann eine Woche nach Frankreich entführt. Sie sind in Lourdes und hoffen... Aus Spanien kommen deshalb nur wenige Infos, aber hier in Deutschland rührt sich einiges, wir sind auf der Suche nach kompetenten Pflegestellen und Helfern, denn die viele Arbeit ist kaum mehr zu bewältigen. Wir suchen immer Menschen, die bereit sind, eine Transportkette zu machen, das heisst, einen Hund ein Stück näher an sein Ziel zu fahren. Gerne informieren wir Sie, wie auch Sie uns helfen können!

 

30.04.2008

Kaum sind die Pensionskosten für März 2008 zur Hälfte beglichen, kommt schon die Rechung für April. Diesen Monat haben sich die Pensionskosten auf 1449  Euro belaufen. Eine Summe, die einem dem Mut nimmt... Somit hat Shiva aktuellen Rückstand von 1909€ bei der Pension. Hierbei sind die Kosten für unsere Encinillapensionshunde und die Listenhundepension nicht berücksichtigt, zum Teil werden diese durch spanische Paten gedeckt. Leider aber nicht die Kosten der Pension, in der wir ständig 20-25 Hunde sitzen haben... Shiva ist im Moment völlig verzweifelt, denn die Welpenzeit ist angebrochen, täglich sitzen neue Welpen in der Tötung, aktuell kämpfen die Mädels vor Ort um das Überleben der vielen 5 Tage alten Boxerwelpen... Dazu ist die Jagdsaison beendet. Die Tötung in Bilbao ist voll und platzt aus allen Nähten, Leute werden wieder weg geschickt in andere Tötungen außerhalb der großen Stadt, wo die Hunde keine Unterstützung erfahren, sondern oftmals sofort nachdem die Besitzer unterschrieben und ihre 20 Euro bezahlt haben, getötet werden. Wir wollen nicht an die vielen Hundeseelen denken, die wir nicht retten können, aber wir hoffen, dass wir wieder auf SIE zählen können, indem sie vielleicht Patenschaften für einen Flug übernehmen! Ein Flug für ca 3 Hunde kostet je nach Tagespreis 400-700 Euro. Wir freuen uns über jeden noch so kleinen Beitrag zur Rettung und Kompensation der Situation in Bilbao.

Wir möchten ihnen einen Auszug einer Mail von unserer lieben Helferin vor Ort nicht vorenthalten:

Also, beide Schäfis Ortzi und Alonso, haben beide keine Probleme mit Hündinnen und auch nicht mit Katzen.
Sie sind beide 7-8 Jahre alt. Eben schon etwas älter.
Ortzi kam schon vor vielen Monaten in die Encinilla, er wurde von seinem Besitzer entsorgt, mit einer Schnur
um den Hals, das letzte was er von dem Besitzer erhielt war ein Tritt. Mir treibt es noch heute die Tränen
in die Augen, wenn ich daran denke. Ich hab hier schon Dinge gesehen und erlebt, am liebsten würde ich es
einfach vergessen, aber Nachts da kommen die Bilder immer zurück. Aber ich will nicht abweichen. Er war
sehr ängstlich. Nach einiger Zeit wurde er zutraulicher (dank vieler Würste) und auf einmal hat er gemerkt,
dass er keine Angst mehr zu haben braucht. Er kam dann zu Bego und da ist er schon einige Monate.
Eine der Mädels hier Rocio( sie hatte Loca in Pflege und jetzt Elsa) würde vor Freude in die Luft springen
wenn er einen Platz in Deutschland hätte. ( Wenn die Mädels manchmal die Bilder der Hunde in D sehen sagen
sie sie würden sich am liebsten auch von den Deutschen adoptieren lassen, nur Spaß aber sie wissen wie gut
es den Hunden bei uns geht und sind auch sehr dankbar für unsere Hilfe.)

...

Es wird hier wieder jeden Tag schlimmer, immer mehr Hunde, kein Platz mehr.
Sie werden alle so nervös. Und es sind solche tolle Hunde dabei. Auch Sortz
ein ganz lieber Kerl, der immer noch nicht fassen kann in diesem Loch zu
sitzen. Superlieb zu anderen Hunden.

Auch die Betreuerinnen können dem Zustand nur schwer Stand halten, wie muss es erst den Tieren gehen, wenn schon die Menschen so verzweifelt sind? Wir brauchen dringend Ihre Unterstützung, für uns ist es im Moment finanziell nicht zu schaffen die ganzen entstehenden Kosten der Pension und der Flüge zu decken.

 

10.04.2008

Unsere Kalender sind ab sofort für nur 4 Euro zu erwerben!

Paten und Spenden für Tacuelo gesucht!
Tacuelo ist ein armes Kerlchen, der bisher noch nicht viel Schönes
in seinem langen Leben in Spanien kennengelernt hat - angefangen
von mehreren Schrotkugeln im Hinterlauf hat er u.a. auch noch eine
miserabel geheilte gebrochene Vorderpfote. Eine schlimme Zahnfistel
bereitete ihm zudem erhebliche Schmerzen... Antonio in Martos hat
Tacuelo gerettet und wir konnten für das Häufchen Elend einen
tollen Päppelplatz in Deutschland finden.
Dort baut der sehr verängstigte und traumatisierte Rüde langsam
Vertrauen auf und beginnt endlich aufzutauen. Er freut sich über
jede Zuwendung, wedelt immer öfter mit dem Schwanz und genießt
jeden Tag mehr die Dinge, von denen er vorher wohl nie zu träumen
gewagt hat. Allerdings übersteigen die mittlerweile angefallenen
Tierarztkosten bei weitem unser Budget. Tacuelo musste schon dreimal
in Narkose gelegt werden. Als letztes wurde nun auch noch sein
Vorderbein gerichtet - damit er endlich auch ohne Schmerzen ein neues
schönes Leben starten kann. Wir sind mittlerweile bei einem
vierstelligen Betrag angelangt und bitten deshalb um Ihre Hilfe!
Bitte helfen Sie Tacuelos Leben lebenswert zu machen - mit einer Spende
oder Patenschaft!

 

09.04.2008

Blanca ist einmal wieder ein Spezialfall. Sie wurde von spanischen Tierschützern durch verschiedene Verteiler gesendet und ist zufällig auch in unser Postfach gerutscht...

 Nun, wenn mal dann schon mal in die Augen des Hundes blickt( es erreichen uns Hilferufe jeden Tag mit mehreren 100ten Hunden) dann kann man nicht mehr weg sehen. So auch bei Blanca. Wir wissen, schmerzlich erfahren, wir können nicht überall helfen... aber die Augen lassen einen dann nicht mehr los. Und man schreibt dann mal die Spanier an, manchmal hat man Glück und der Hund ist schon in Sicherheit, manchmal hat der Hund Pech und er sitzt noch in Gefahr. Gut, dann werden wir richtig aktiv, holen alle möglichen Infos zu dem Hund ein- was meist nicht viel ist, die wenigsten Spanier arbeiten mit ausländischen Tierschützern zusammen und haben keine Erfahrung, es ist also mühsames Zusammentragen einzelner Daten, ohne die aber eine Rettung nach Deutschland nahezu unmöglich ist...- und stellen ihn online. Der letzte Hund dieser Art war Feli...

Infos zu Blanca finden sie auf der Seite Notfelle!

 

08.04.2008

Es ist einfach ein schlechtes Jahr, so scheint es. Antonio ist krank, er muss wahrscheinlich am Meniskus operiert werden. Was das für das Refugio heißt, wollen wir gar nicht wissen. Er kann im Moment keine weiteren Hunde aufnehmen, das Refugio platzt aus allen Nähten. Wir suchen daher dringend Pflegestellen für die vielen Welpen, die er bei sich sitzen hat und für die armen Seelen, die er gerettet hat.

Vor zwei Tagen hat er eine Hündin aus einem verlassenen und völlig verdreckten Haus befreit. Die Frau ist ins Altersheim gekommen und die Angehörigen waren desinteressiert, ohne auch nur einen Gedanken an den Hund zu verschwenden... Der Hund war über 6 Tage ohne Futter!!! Antonio hat sie Augustina genannt und nun sucht die Maus ein Zuhause für immer! Hier Bilder ihrer Rettung:

 

 

Augustina im Refugio, endlich in Sicherheit:

 

 

Das ist in Andalusien Tagesprogramm, nichts besonderes.... Ihre Spenden mit dem Betreff Refugio helfen, das Refugio weiter aus zu bauen, nach Augustina sind alle Zwinger belegt und Antonio kann keine weiteren Hunde mehr aufnehmen. Antonio vermittelt auch in Spanien Hunde nach erfolgter Kontrolle, denn nicht alle Menschen sind gleich... Nichts desto Trotz suchen wir händeringend Stellen für seine Hunde, damit er solche dringenden Notfelle wie Augustina wieder aufnehmen kann!

 

Auch bei Shiva sieht es nicht viel anders aus. Allerdings konnte sie Dank unserer treuen Unterstützer Familie S. ihre Schulden auf einen Schlag für Februar 08 begleichen!!! Eine herzliches Dankeschön und Wuff!

Ihre Schulden vom März belaufen sich auf 1115 Euro, davon konnten bis heute durch Spenden schon 370 Euro beglichen werden. Wir hoffen, die finanzielle Lage entspannt sich wieder ein wenig, denn auch wir haben durch viele und zum Teil sehr hohe Tierarztkosten im Moment einen sehr eingeengten finanziellen Rahmen. Um unsere Arbeit weiter machen zu können benötigen wir ihre Hilfe, ihre Spenden, ob Sach- oder Geldspenden, wir sind dankbar für alles!

 

 

23.03.2008

Rettung von Julia mit ihren Welpen:

Einblick in das von IHNEN mitgespendete Refugio von Antonio in Martos, er fehlt noch einiges, aber die Hunde können erst mal in Sicherheit gebracht werden!

Wir möchten uns an dieser Stelle einmal bei Ihnen bedanken und hoffen, dass für unser Projekt Martos wieder Spenden eingehen, um vielleicht noch ein paar Zwinger mehr bauen zu können, denn die Grausamkeit im tiefen Andalusien erschreckt uns immer noch sehr. HIER finden sie Bilder von unserem Neuzugang, nichts für Kinder oder schwache Nerven...

Die Lage in Bilbao ist unverändert schlecht, die Encinilla will nun pro Hund mindestens 60 Euro, sonst verkauft der Besitzer die Hunde wie er gerade will. Wir haben kurz vor Ostern erfahren, dass der Reinemachemann verschwunden ist und mal wieder niemand da ist, der die Hunde füttert, ihnen Wasser gibt, geschweige denn die Zwinger säubert... Es ist zum Verrückt werden... allerdings ist unsere Pension gnadenlos überfüllt, die Welpenzeit bricht an und die Jagdsaison ist zu Ende. Es fehlt an allen Ecken und Enden an finanziellen Mitteln bei Shiva, sie hat Kosten von über 4000 Euro im Februar, von denen sie trotz unserer Unterstützung so weit es geht, nur einen Bruchteil bezahlen konnte.

Aktuell stehen noch die Pensionskosten einiger Hunde offen, allein dort hat sie Schulden in Höhe von über 1100 Euro! Bitte unterstützen sie Shiva, in dem sie eine Spende auf das Spendenkonto machen mit dem Betreff PENSION. Wir sind ein gemeinnützig anerkannter Verein und stellen ihnen auf Wunsch eine Spendenquittung aus.

 

14.03.2008

Neues aus Martos von den kleinen, Danke an die Welpenmilchspenderin!!! Der dunkle ist ein Rüde, die beiden weißen je ein Mädel und ein Bub.

 

13.03.2008

Die Cockerhündin Lolita braucht dringend eine Augenop, damit sie wieder ein wenig sieht, denn sie ist fast blind. Bitte helfen sie der Maus wieder besser zu sehen im Betreff OP Lolita angeben!

06.03.2008

Wieder einmal etwas aufmunterndes, auch das macht Tränen in den Augen, aber vor Glück ;O) Ein eigentlich schon toter Hund aus Bilbao heiratet und bekommt Familienzuwachs:

Es ist wundervoll, zu sehen, wie unsere ehemaligen Armen Pfoten geliebt werden und die glücklichsten der Welt sind....

05.03.2008

In Martos hat Antonio diese 3 Welpen aus dem Müll gefischt, sie sind ca 12 Tage alt und 2 haben noch die Augen geschlossen:

Wie können Menschen nur so etwas tun? Wir sind für Welpenmilchspenden sehr dankbar, da diese bei Antonio unsagbar teuer ist.

 

29.02.2008

Gestern war das Fernsehen in der Tötung und auf Pflegestellen Video HIER

 

26.02.2008

Neue Bilder aus Martos und die Bitte um Hilfe erreichten uns, Antonio ist voll mit Hunden, die einen Platz suchen!!!

  

Es sind einige Galgos dabei, junge Hunde, alte Hunde, große Hunde, kleine Hunde. Die maus mit dem Trichter wurde angefahren und hatte eine Hüftfraktur. Eine OP war unabdingbar. Wir suchen für die Hunde aus Martos auch Päppelstellen, denn die Hunde von dort brauchen noch ein wenig mehr Geduld und Liebe und Kraft... Warum??? Weil die Menschen im Süden Spaniens ein wenig anders ticken, als die im Norden, so haben wir den Eindruck:

eine Landstasse bei Nacht in Andalusien

drei Menschen, die etwas im Stassengraben BEACHTEN

UND DEM ETWAS DIE SCHMERZEN VERSUCHEN ZU NEHMEN!

der Hund hat sehr lange dort gelegen, angefahren, voller Schmerzen, und vergessen.

bis Menschen kamen, für die auch er etwas wert ist.

Nachts auf eine Landstrasse in Andalusien.

und ihn erlösen von seinen Qualen.

Der Hund war querschnittsgelähmt und die Tierärzte haben ihn , zusammen mit Antonio und seinen Helfern über den Regenbogen geschickt!

Jaaaa, das passiert überall auf der Welt, dass Hunde angefahren werden, klar. Das erschreckende hier aber ist, dass es dort an der Tagesordnug ist, sozusagen schon normal, dass Antonio nicht in Martos war, sondern in Jaen. Dort gibt es einen Tierschutzverein, der wollte sich aber nicht kümmern, dort gibt es eine Reihe von engagierten Tierschützern, die wollten aber nicht kommen, die Guardia Civil, aber die wollten nicht helfen, die Policia Municipal, aber die wollten so gut wie nicht helfen, also hat Antonio den Hund in sein Auto geladen und mit seiner Frau und einem Fremden ( aber mit großem Herz ) in die Klinik gefahren. Niemand wollte sich kümmern, keiner. War doch bloß ein Hund, der eh bald stirbt. Wieso sich also rausquälen? Bei Nacht?? Nöööö. Wegen einem Tier???

In seinem Bericht schreibt Antonio mir, Rebecca, es war eine schwere Fraktur, er musste gehen, ja, aber nicht so, nicht auf der Landstraße, sondern in Würde!

Mir machen diese Worte einen schweren Kloß in den Hals, der sich kaum schlucken lässt, und meine Augen sind voll mit Tränen und laufen über. Ich bin jedem Menschen dankbar, der sich einsetzt für die Schwachen, und ALLES tut, um sie würdig sein zu lassen.

 

06.02.2008

Shiva hat die mehrstündige OP gut überstanden und konnte sich am Abend schon wieder kurz melden. Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen, weil wir uns große Sorgen gemacht haben, wie sie die OP übersteht. Sie kann tatsächlich ihr Handy bedienen und als ich sie geschumpfen habe, sie sollte sich noch etwas Ruhe gönnen, sagte sie : Rebecca, ich bin wie ein verrückter Pointer, nicht ruhig zu bekommen, und ich möchte einen Kaffee....

Das ist typisch Shiva und wir können nun die Sorgen etwas bei Seite schieben und mit ihren Vertretungen und IHNEN gemeinsam den Blick wieder voll den Hunden zu wenden, die Chefin ist ja über alles per Handy informiert ;O)

erleichterte Grüße!

Danke an alle Menschen, die nach Shiva gefragt haben, in Gedanken bei ihr waren und ihr die besten Wünsche ausrichten ließen! Es tut ihr auch gut, zu wissen, dass man an sie denkt.

 

04.02.2008

Shiva wird  Morgen operiert, drücken wir ihr die Daumen, dass sie alles gut übersteht und bald wieder auf den Beinen ist. Sie wird von 4 kompetenten Damen vertreten und hat mir schon gedroht, sie hat ihr Handy an und ist informiert über alles... ;O) Aber in ihre Hose passt sie mittlerweile 2 Mal rein und ihr Zustand ist recht kritisch.

Alltag im Leben der freiwilligen Helfer, besprechen wie was gemacht wird, und Hunde untersuchen ;O)

Noel durfte auf den von Whisky frei gewordenen Platz in der  GUTEN Pension und wurde bereits kastriert, er ist ein lieber Kerl, der es liebt mit anderen Hunden zu spielen und ist superfreundlich zu Menschen. Kinder sollten eine gewisse Standfestigkeit haben.

Die Welpenzeit ist angebrochen und trächtige Hündinnen und ausgesetzte Welpen sind an der Tagesordnung in Bilbao. Die Schlittenhunde hatten noch nicht eine Anfrage und wir suchen wirklich sehr dringend eine Lösung für die 9 Arbeitshunde, eine Vermittlung in Familien sehen wir als fast unmöglich an, wir hoffen weiter auf Hilfe von Profis.

Im Februar geht die Jagdsaison in Nordspanien zu Ende, was das für die Perrera heisst, möchten wir eigentlich gar nicht wissen, müssen uns aber doch schon mal Gedanken machen, wo die Hunde unter kommen können... denn es werden zu den alltäglichen Fund- und Abgabehunden die ausgemusterten Jagdhunde hinzu kommen.

Shiva sucht dringend Pflegestellen für ihre Schützlinge, die mit Kompetenz und Verstand und viiiel Liebe und Geduld dazu beiträgt, dass die Tötungen zumindest im Februar und März ausbleiben.

Bisher konnten wir weitere Tötungen im Januar verhindern, aber es ist eine Frage der Zeit, bis wir das so sehr gehasste Wort wieder zu hören bekommen....

Für die lieben Mails nach dem letzten Bericht und freundlichen Spenden und die Hilfe möchten wir uns ganz herzlich bedanken, nur so schaffen wir es, nach vorne zu blicken und Allem zu trotzen.

Danke im Namen der Bilbos!

 

21.01.2007

Der Start ins neue Jahr ist nicht so schön gewesen, wie man sich das wünscht oder erhofft ...

Unsere aktive Ansprechpartnerin Fr Schmidt hat aus gesundheitlichen Gründen um eine Pause ihrer ehrenamtlichen Arbeit bei T.A.P gebeten, wir haben an ihrem Ausfall schwer zu knabbern und können die Arbeit kaum ohne sie bewältigen, wir suchen daher dringend Unterstützung!! Desireè, wir vermissen Dich jetzt schon sehr und freuen uns auf die Zeit, wenn du auch wieder im Vordergrund dabei bist, wir wünschen Dir alles erdenklich Gute dieser Welt, halt die Ohren steiff, egal was kommt... Deine TAPS!

 Es gibt große Probleme in Bilbao und wir wissen nicht, wo uns der Kopf steht. Die Tötungen haben pünktlich mit dem neuen Jahr begonnen.

Zara, Benjer und Rula haben uns verlassen, sie wurden getötet. Sie waren Kampfhunde ohne eine Chance in einer spanischen Tötungsstation. Alleine.

Die städtische Tötung in Bilbao wird *renoviert* oder wie wir eben sagen würden, der Dreck wird überstrichen. Einer der beiden Zwingerräume ist somit immer geschlossen, im Moment eben der große, es kommen täglich neue Hunde in die Tötung, und es ist kein Platz mehr da. Einige Hunde konnten wir in die Encinilla setzen und bezahlen dafür Hotelgeld- welch ein Hohn...- und andere mussten ihr Leben lassen. Im Moment sitzen an die 80 Hunde unten und es ist ein Riesenberg, den wir nicht oder kaum noch überschauen können.

Als wäre die Renovierung nicht genug, muss eine Züchterin sich nun entschließen, ihre Zucht aufzugeben, somit waren plötzlich 4 Shelties und 2 Zwergspitze mehr in der Tötung. Auf einen Schlag. Und ihre Hunde mussten es nicht sehr gut gehabt haben.... Clarita kannte nicht mal eine Bürste...

Da meinte ein anderer Züchter, er könne es ihr nachmachen und brachte 2 Shi Tzus in die Tötung, aber in einem dermaßen erbärmlichen Zustand, und zudem Mutter und Sohn, was für ein Züchter!!!!!! Die beiden befinden sich in einem schrecklichen Zustand und werden gerade gegen Milben etc behandelt, erst dann suchen sie ein Zuhause....

Fertig mit den Dramen sind wir noch nicht, denn kurz später meinte ein älterer Herr, er habe nun lange genug das Gespann an Schlittenhunden  in Rennen gefahren, die seien nun verbraucht und können in die Tötung gehen, er besorgt sich nun neue Sportgeräte. Weitere 9 Hunde, alt, verbraucht und ohne das Wissen über ein bisschen Zuneigung haben sie ihr Leben lang geschuftet, sind nichts anderes als Arbeit gewohnt und wurden nun abgeschoben. Sie haben ihren Job geliebt, sind richtige Arbeiter und das macht uns die Sache nicht gerade leichter einen GEEIGNETEN UND ARTGERECHTEN Platz für die 9 Hunde zu finden!!!

Natürlich ging der ganz alltägliche Wahnsinn weiter und die Hundefänger brachten Hunde und Menschen haben ihren Hund in der Tötung entsorgt. Die 17 zusätzlichen Hunde sind nun einfach zu viel... in 2 Wochen das doppelte bis dreifache an neuen Zugängen... Nicht verkraftbar, es soll getötet werden...

Es kommt eine Info, Noel soll sterben, in KW 3! Shiva konnte das verhindern, allerdings hat Noel keinen Platz und sitzt nun in einer eher schlechten Pension und wartet auf seine Rettung und einen Platz in Österreich oder der Schweiz, er wurde bereits kastriert und ist verträglich mit anderen Hunden und ein feiner Kerl Menschen gegenüber.

Der Preis der letzten Wochen ist hoch, Shiva ist am Ende. Mit ihren Nerven, mit ihrer Kraft und ihrer Gesundheit. Sie muss ins Krankenhaus und wird operiert. Es sieht nicht sehr gut aus... Wie schlimm es ist, erfahren wir Anfang Februar.

Nach diesen heftigen 2 Wochen brauchen wir SIE!!! Wir brauchen jede erdenkliche Hilfe um es irgendwie weiterhin zu schaffen, dass die Tötungen nicht wieder Alltag werden in Bilbao. Helfen sie uns, den Hunden in Bilbao zu helfen.

 

 

 

5.1.08

Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter den Armen Pfoten, wir möchten allen Menschen danken, die es mit uns gemeinsam knapp 500 Hunden ermöglicht haben, weiter zu leben.

Es war ein schweres Jahr.
ein Jahr voll von elend, Trauer und Wut.
ein Jahr mit getöteten , misshandelten und todkranken Hunden.
ein Jahr voller Furcht vor Tötungen.
ein Jahr voller verbrauchter Energie.
Aber es war auch ein Jahr,
voll von Transportern mit Hunden.
voll mit neuen Erfahrungen,
voll mit neu geschlossenen Freundschaften,
voll mit Tränen vor Glück,
voll von Stolz über das Geleistete und
es hat uns zusammen geschweißt.

DANKE

 

 

 

Unsere Trödelstand-Aktion war ein voller Renner, aber leider wurde sie niedergelegt ... :o((( wir suchen neue Trödler!!)

Aufgrund der tollen Resonanz dieser Aktion - lieben Dank den netten Spendern und den   Trödlern - und des guten Ertrages möchten wir paralell weitermachen

 mit einer ähnlichen Aktion : 

            "Auktionen für Arme Pfoten"

Und so rufen wir erneut auf zum Sammeln gut erhaltener, funktionierender Sachen, die bei ebay, azubo o.ä. noch einen neuen Besitzer finden könnten. Das könnten sein : Spielzeug, Bücher, Geschirr, Gläser, gute Bekleidung oder Textilien, intakte Kleingeräte, Raritäten uvm. Der Erlös kommt natürlich auch weiterhin direkt den Tieren zugute.  

 Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Birgit Bappert unter oeffentlichkeitsarbeit@arme-pfoten.de -   Wir helfen dann, damit Ihre Sachen zu uns kommen . ;o))  Vielen Dank !

             Oder Sie verkaufen selbst Ihre Sachen bei Auktionen für die Tierhilfe Arme Pfoten ?!!! Als langjährige Ebayerin stehe ich Ihnen gern helfend zur Seite - bei Interesse bitte einfach melden ;o))

 

 

         Bitte meldet euch bei oeffentlichkeitsarbeit@arme-pfoten.de !

  

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